The Black Album

Jay-Z


Seit seinem 1996 erschienen Debütalbum "Reasonable Doubt" zählt der New Yorker MC Shaun Carter alias Jay-Z zu den schillerndsten Figuren im US-HipHop. Ähnlich wie bei Eminem oder zuletzt 50 Cent ging sein Aufstieg zum omnipräsenten Popsuperstar dabei nie auf Kosten der künstlerischen Integrität. "The Black Album" ist jetzt als autobiografisches und somit naturgemäß nicht ganz unpathetisches Konzeptwerk angelegt, mit dem sich der Rapper aus dem Musikgeschehen zurückzuziehen gedenkt. Insgesamt zehn verschiedene Produzenten sorgen zum Abschied noch einmal für erstklassige Beats unterschiedlichster Bauart, über die sich Jay-Zs konzentriert-entspannter Vortrag gewohnt einnehmend ausbreitet. Das Ergebnis verdeutlicht einmal mehr, welche Welten derzeit zwischen dem amerikanischen und dem europäischen Popmainstream liegen.

in FALTER 1-2/2004



ANZEIGE


FALTER abonnieren
×