Schweigen und Reden einer Generation. Erinnerungsgespräche mit Opfern, Tätern und Mitläufern...

Gerhard Botz


"Ich muss sprechen"

Vor sechzig Jahren ging der Zweite Weltkrieg zu Ende. In einem neuen Buch erzählen Opfer, Täter und Mitläufer von Leid, Hoffnung und Gräueln während des Nationalsozialismus. Der "Falter" bringt Ausschnitte aus drei Texten im Vorabdruck.

Es war eine der letzten Chancen. Der Zweite Weltkrieg und der Holocaust liegen sechzig Jahre zurück, viele alte Menschen haben ihre Erinnerungen an diese Jahre bereits mit ins Grab genommen. Also sandte Gerhard Botz, Professor am Wiener Institut für Zeitgeschichte, die Teilnehmer seines Seminars im Wintersemester 2002 aus, um Zeitzeugen über die Ära des Nationalsozialismus zu interviewen. Botz hoffte, seine jungen Studentinnen und Studenten würden einen besseren Zugang zu den Überlebenden finden als die Generation zuvor. Schließlich lag es nicht immer nur an der Gesprächsverweigerung der Täter und Opfer, dass das Thema Holocaust jahrelang verdrängt wurde. "Die Töchter und Söhne haben ihre Eltern auch oft nicht insistierend und verständnisvoll gefragt, wohl aus dem Gefühl einer eigenen Betroffenheit, die aus der Nähe resultiert", sagt Botz. "Die neue Generation begegnet den Zeitzeugen distanziert, aber dennoch mit Empathie."

Botz ermutigte die Seminarteilnehmer, ihre leiblichen oder symbolischen Großeltern zu befragen. "Das intime Verhältnis der Gesprächspartner führte in einigen Fällen tatsächlich dazu, dass die Zeitzeugen mehr erzählten, als sie je zuvor preisgegeben hatten", sagt der Historiker. "Andererseits entstanden in manchen Familien auch explosive Situationen." Als sich Botz und seine Studenten entschieden, ihre Ergebnisse in einem Buch zu veröffentlichen, zog der eine oder andere Autor zurück - etwa die Tochter eines ehemaligen Nationalsozialisten, der in seinem kleinen Heimatdorf leicht zu identifizieren gewesen wäre. "Auch ich habe Tabus gebrochen", erzählt Botz, der einen Beitrag über seinen Vater, der NSDAP-Mitglied war und 1944 als Wehrmachtssoldat in Ungarn fiel, beisteuerte.

Der eindrucksvolle Band, der die Geschichten von Opfern, Tätern und Mitläufern in dieser Form einmalig vereint, erscheint Anfang September. In ihren Essays geben die Autoren, viele davon aus dem Ausland, nicht bloß die Perspektiven ihrer Interviewpartner wieder, sondern schildern auch die Gesprächssituation und die eigenen Eindrücke. Dadurch entsteht, wie der Buchtitel verheißt, tatsächlich nicht nur eine Dokumentation des "Redens", sondern auch des "Schweigens einer Generation". Der Falter bringt vorab Ausschnitte aus drei Beiträgen.

"In uns war alles abgetötet"

Sandra Paweronschitz, 29, interviewte Herrn F., geboren 1927 in einer westösterreichischen Stadt, der in den Jahren 1944 und 1945 als Soldat der Deutschen Wehrmacht in Jugoslawien gegen Partisanen kämpfte.

"Da sind wir, 15 Mann, zirka vierzig Partisanen gegenübergestanden. Die haben uns zusammengetrieben, doch wir sind ausgebrochen. Handgranaten und Messer. Und plötzlich schmeißt man in den Haufen eine Handgranate rein und die geht hoch; man duckt sich noch, weil man ja nicht selber was abkriegen will, und dann sieht man, wie die Fleischstückeln runterkommen. Und in dem Schock, den die erlebt haben, sind wir drauf und haben sie mit dem Messer fertig gemacht."

Wer erzählt so etwas? Ein Drehbuchautor? Ein Liebhaber des Horrorfilms? Doch kein Kriegsveteran! Warum sollte ein ehemaliger Soldat so grausame Details seiner Kriegsvergangenheit preisgeben? Hr. F. tut genau das. Erst anlässlich der Debatten um die sogenannte "Wehrmachtsausstellung" und gedrängt von Studentinnen und Studenten, mit denen er in Salzburg studierte, hat er im Jahr 1998 begonnen, von seinen Taten und Handlungen als Partisanenbekämpfer in Jugoslawien zu erzählen. Um letztendlich, leicht resignierend, nach insgesamt 19 Vorträgen und Gesprächen mit StudentInnen, SchülerInnen und HistorikerInnen festzustellen, dass "die heutigen Generationen einfach nicht verstehen können, was damals in uns vorgegangen ist". (...)

Zitternd, wie festgezurrt, sitzt F. in seinem Lehnstuhl und presst eine grausame Episode nach der anderen durch die Zähne. Er erzählt davon, als Partisanenbekämpfer immer Salz, Streichhölzer, Feuersteine und andere Dinge mit sich geführt zu haben. Alles begehrte Mangelware, um nicht nur frische Lebensmittel zu bekommen, sondern auch um serbische und kroatische Mädchen und Frauen dazu zu bringen, den deutschen Soldaten sexuelle Dienste zu erweisen. "Man bekommt", so sagt er, "dafür zwar nicht Liebe, dafür aber Filzläuse oder Schlimmeres."

Hr. F. erzählt von seiner Rechnung, die nachträglich ergeben hat, dass er wohl 2000 Menschen erschossen hat, schließlich war er am MG und ausgebildeter Scharfschütze. Das Maschinengewehr darf und will er nicht an jüngere, noch unerfahrene Schützen abgeben; er sieht, damals selbst erst ganze 17 Jahre alt, abschätzig auf die sogenannten "Dr.-Goebbels-Spenden" herab - auch wenn MG, Munition, Handgranaten und Notverpflegung über dreißig Kilo schwer wogen. Die Munition war zu teuer, um sie in die Luft zu verpulvern.

Einmal kommt F.s Einheit an eine Stelle, an der ein Massaker stattgefunden hat. Gräueltaten und Gemetzel gehören laut F. zum Kriegsalltag. Die Szenerie, die F.s Kompanie hier vorfindet, verfolgt ihn aber bis heute in seinen Träumen, aus denen er immer wieder schweißgebadet hochschreckt. Partisanen hatten die Verwundeten aus den Sanitätswagen gerissen, verstümmelt, den Penis abgeschnitten und in den Mund gestopft, die Augen ausgestochen und die Soldaten mit den eigenen Bajonetten an Scheunentore gespießt. Am schlimmsten aber brennt sich bei ihm das Bild der zwei Rot-Kreuz-Schwestern ein, denen man die Brüste abgeschnitten, die Genitalien verstümmelt und deren Körper derart entstellt hat, "dass sie nicht einmal mehr von ihren eigenen Müttern erkannt worden wären", sagt er.

Mich beschäftigt vor allem die Reaktion von F.s Einheit auf diese grausame Entdeckung: Stundenlang spürt man an jenem Januartag bis zum Abend den Partisanen nach, die für das Gemetzel verantwortlich sind: "Und kriegen dann auf einmal aus dem ersten Dorf, das wir angeschaut haben, Beschuss. Wir haben sofort ein paar Tote gehabt und gewusst, da drin sitzen sie. Wir haben das Dorf eingekesselt und zu schießen begonnen, mit Leuchtspur- und Brandmunition. Zuerst haben wir die Häuser in Brand geschossen, dann sind die Leute rausgekommen, da haben wir sie niedergemäht. Wir haben 22 MG 42 gehabt; ein MG 42 hat 25 Schuss in der Sekunde abgegeben, und Sie können sich vorstellen, was das für ein Feuerzauber war! Ich hab damals eines der wenigen Male wirklich mit Inbrunst und Überzeugung geschossen. Wir haben so lange geschossen, bis sich dort nichts mehr gerührt hat. Greise, Frauen, Kinder, Partisanen. Es sind alle, alle umgebracht worden. Dann sind wir abgezogen. Wir waren allerdings so fertig, dass wir kaum noch gehen konnten."

Ich kann tatsächlich nicht verstehen, dass dieser liebenswürdige, alte Herr, der mir gegenübersitzt, sich dann nach meinem Befinden erkundigt; dass dieser nette Herr, der so freimütig über seine Kindheit, Jugend und den Krieg, über Illusionen und Desillusionierung spricht, keine Sekunde zögerte, mithilfe von Klavierdraht, MG oder Messer zu töten. "Hat man sich nie gefragt: Was tu ich denn da?'" Entsetzt stelle ich Suggestivfragen, denn ich kann einfach nicht glauben, was ich höre. "Das Denken überlassen Sie den Pferden", sagt Hr. F., "die haben einen größeren Kopf dazu. In uns war alles abgetötet - bis auf den Willen zum eigenen Überleben."

F. schildert seine Kriegserfahrungen: "Der erste Eindruck, den ich gehabt hab: Krieg ist Gestank. Es stinkt nach Verwesung, nach Flatulenz, also nach Blähungen, das erste Grausen. Dann ein Übungsmarsch über zehn, zwölf Kilometer. Rechts war eine Art Wald und links Alleebäume. Von den Alleebäumen sind sie heruntergehangen, am Hals aufgehängt, oft zwei, drei. Da sind wir durchmarschiert. Ich kann mich noch gut erinnern. Oder eine andere Szene: auf Haufen geworfene Leichen, fünfzig zu fünfzig, schon stark verwest. Übereinander geworfen, tot. Der Magen ist mir direkt am Kehlkopf angewachsen. Es würgt einen da rauf. Brechen geht nicht, man kann sich nicht übergeben, aber es würgt einen dauernd, es schnürt einem die Kehle zu. Aber man muss da durch, man ist ja Soldat. Wenn einer ausgeschert ist und brechen musste, hieß es: Mensch, reißen Sie sich zusammen, Sie sind doch Soldat!' - Marsch, gehen Sie in die Kolonne, kotzen Sie sich dort aus!'" (...)

Seine Taten und Erlebnisse haben ihn schnell eingeholt. Das beginnt noch in Jugoslawien. Schon in der Gefangenschaft hat F. begonnen, von Kriegserlebnissen zu träumen. Seit damals kommen diese Träume immer wieder, auch wenn die Abstände größer werden und die Belastung kleiner. F. hat sich mit diesen Träumen immer wieder auseinander setzen müssen, ohne davon loszukommen. Dazu bedürfte es, so meint er, wahrscheinlich einer professionellen Therapie. Und was da alles zum Vorschein kommen könnte, das möchte er nicht so genau wissen.

"Und all die Asche"

Julie Jacoby, geboren 1980, interviewte David Dario Gabbai, geboren 1922 in der griechischen Stadt Thessaloniki, den die Nazis 1944 nach Auschwitz-Birkenau deportierten und im "Sonderkommando" bei den Krematorien einsetzten. Heute lebt Gabbai in Kalifornien.

Dario Gabbai lacht und lächelt viel, erzählt Geschichten und Witze und scheint das Leben zu genießen. Doch was auf den ersten Blick nicht erkennbar ist, das, was hinter diesem Bild des agilen, netten Großvaters liegt, ist das Wesentliche, der Kern seines Daseins, das, was sein Leben prägte und was er stets mit sich trägt. Erst auf den zweiten Blick sieht man die Nummer auf seinem linken Unterarm - und vielleicht auch die Trauer in seinen Augen. (...)

Es war am 24. März 1944; Dario und seine Familie sowie seine beiden Cousins Schlomo und Morris Venezia wurden in Haft genommen und am 1. April 1944 in Viehwaggons gesperrt und nach Auschwitz deportiert.

Zehn Tage später, am 11. April 1944, kam dieser Transport an der Rampe von Auschwitz-Birkenau an. Die gesamte Familie Gabbai und ihre Verwandten - mit Ausnahme von Dario und seinem Bruder Jacob sowie den beiden Cousins Schlomo und Morris - wurden noch am selben Tag in den Gaskammern umgebracht. Die vier jungen Männer aber wurden für das "Sonderkommando" selektiert und nach Quarantäne in Block 13, dem sogenannten "Sonderkommando-Block", in das Männerlager von Birkenau, BIId, gebracht. Ungefähr dreißig Tage später begann Dario seine Arbeit im "Sonderkommando".

Wenn Dario Gabbai seine Geschichte erzählt, dann sagt er: "Heute Nacht werde ich sicherlich schlecht schlafen und Albträume haben. Aber ich muss sprechen, weil ich weiß, dass es etwas in mir gibt, in meiner Seele, das ich nicht loswerden kann und das ich stets vor Augen habe - denn meine Augen haben so viel gesehen!

Sie haben mich ins Sonderkommando gesteckt. Insgesamt waren wir 35 Griechen, meine Brüder und meine Cousins waren auch dabei. Wir waren alle zusammen. Sie waren ... ich weiß nicht, wie ich sagen soll, ich war der Schwächste. Aber meine Brüder und meine Cousins haben mir geholfen. Wenn ich etwas Schweres zu tun hatte, zum Beispiel die Leichen aus den Gaskammern heraustragen, durch den Gang bis zum Lift, dann in den Lift hinein und oben wieder aus dem Aufzug heraus, weil die Leichen ja im Ofen verbrannt wurden. Wir haben nicht immer dasselbe gemacht, wir haben uns abgewechselt. Manchmal musste ich die Leichen aus den Gaskammern in die Öfen schieben; immer die Männer in die Mitte und die Frauen am Rand, weil Frauen mehr Fett hatten. Das brennt besser. Dann wurde der Ofen angemacht, da hatte man zwanzig Minuten lang nichts mehr zu tun.

Und all die Asche! All die Asche! (...)

Meine Brüder, meine Cousins und ich waren die ganze Zeit zusammen. Wir hatten einander. Aber was wir miteinander besprachen? Ich erinnere mich nicht mehr. So viele Menschen kamen herein ... täglich; und täglich dasselbe, die gleiche Routine sozusagen - die Leichen aus den Gaskammern holen und in die Öfen bringen. Und wenn man mit der Arbeit nicht fertig wurde, weil es zu viele Menschen und zu viele Transporte an einem Tag waren, dann waren die liegen gelassenen Körper am nächsten Tag aufgebläht. Wenn man sie dann berührte, löste sich bereits die Haut vom Körper. Das sind die Dinge, an die man sich erinnert. (...)

Viele Jahre lang habe ich nicht über meine Erlebnisse im KZ gesprochen. In der Firma, in der ich 31 Jahre lang beschäftigt war, wusste niemand, dass ich im Sonderkommando' gearbeitet hatte. Niemand fragte mich danach, und ich war auch nicht fähig, darüber zu reden. Bis zu dem Film Schindlers Liste'. Da habe ich begonnen zu erzählen. Noch immer widerstrebend, denn es fällt mir bis heute schwer, darüber zu reden. Doch ich muss davon sprechen, damit es nicht vergessen wird."

"Wir sind wer!"

Elisabeth Wutzlhofer, geboren 1980, sprach mit ihrem Großvater Johann Wutzlhofer, geboren 1923 in Forchtenstein, Burgenland. Herr Wutzlhofer rückte 1941 in die Wehrmacht ein, geriet 1944 in Frankreich in englische Kriegsgefangenschaft und kehrte 1946 heim.

Mein Großvater hatte den "Anschluss", die Aufmärsche und die Begeisterung als 15-jähriger HJ-Junge erlebt. Er war ein junger Mensch und begrüßte die Zeit, wie er sagt. Das Leben vor dem "Anschluss" erschien ihm eingeschränkt und unaktiv. Nun wollte er den Aufbruch aktiv mitgestalten. Endlich ging es aufwärts, endlich passierte etwas! Die trostlose Kindheit schien ein Ende zu haben. (...)

Der Vater meines Großvaters war als ehemaliger Frontkämpfer deutschnational eingestellt und hatte den "Anschluss" begrüßt. Die Mutter, christlich-sozial, lehnte den Nationalsozialismus aus religiösen Gründen ab. Hitler war gegen die Kirche und damit gegen Gott. Zwischen diesem jahrelangen Für-und-Wider stand ein verwirrter Jugendlicher. Nach dem "Anschluss" gab es ohnehin keine Diskussion mehr, da sich die Mutter den politischen Gegebenheiten fügte. Mein Großvater übernahm spätestens zu dieser Zeit die ideologische Einstellung seines Vaters: "Wir sind wer!", dieses Gefühl sprudelt aus seiner Erinnerung, die jahrelange Abhängigkeit von den Großmächten war vorbei. Österreich war doch immer nur ein "kleines Rädchen" in den Machtspielen der Großen gewesen. Die guten Nachrichten aus Deutschland hatten Hoffnung gebracht: "Es geschieht etwas. Es werden Autobahnen gebaut, Menschen sparen auf den Volkswagen, es gibt Arbeit." Die harte Kindheit in der "Systemzeit" lag hinter ihm, als junger Mann verspürte er den Drang, für eine bessere Zukunft zu kämpfen. (...)

In der Normandie erfuhr mein Großvater das erste Mal von Massenvernichtungsanlagen in Konzentrationslagern. Amerikanische Flieger warfen Flugzettel ab, die von einer systematischen Vernichtung der Juden sprachen. Er habe davon nichts gemerkt, und wohin die Juden verschwunden waren, fragte sich niemand. Angeblich gingen sie "nach Palästina oder anderswohin". Grausame, mit Hass erfüllte Menschen mussten diese schrecklichen Massenmorde ausgeführt haben. "Wenn Menschen in ihrem Inneren Hass verspüren und diesen auch ausüben wollen, kommen eben solche Sachen zustande, und gern gehabt hat die Juden niemand." (...)

Ein Schuldeingeständnis meines Großvaters gab es nie; wenn überhaupt jemand schuld war, dann die klassischen Täter, - und die Deutschen natürlich. Die eigene Rolle als begeisterter HJ-Führer wurde verdrängt. Seinen Kindern erzählte er nicht einmal, dass er in der Hitlerjugend gewesen war. Erst mir, seiner Enkelin, wollte er nichts verschweigen. Mein Nachfragen brachte ihn so weit, dass er eingestand, für kurze Zeit die HJ-Gruppe im Ort geführt zu haben. Meinem Vater war dieses Faktum nicht bekannt, denn mein Großvater schwieg, solange ihn niemand fragte. Auf die Frage zur Parteimitgliedschaft meinte er: "Es hat mich niemand gefragt, ob ich zur Partei gehe oder nicht. Ich bin nicht gefragt worden und habe nicht geantwortet."

Meine Großeltern sind nun alt und gebrechlich. Lange beschäftigte mich die Frage, wo meine Grenze des Unfragbaren beginnt. Nun glaube ich, sie gefunden zu haben: Dort, wo ich keine klare Antwort bekomme. Dort, wo das Verschleiern und die Verallgemeinerungen beginnen. Ich kann fragen, was ich will, ich werde nur ein "man", kein "ich" oder "wir" zur Antwort bekommen. "Man" ist schuld, "man" hat geschossen, und "man" weiß nicht.

Gerald John in FALTER 35/2005



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