Die neuen Hebräer. 100 Jahre Kunst in Israel

Doreet LeVitte Harten


Der Katalog zu der Ausstellung "Die neuen Hebräer. 100 Jahre Kunst in Israel", die noch bis Anfang September im Berliner Martin-Gropius-Bau gezeigt wird, bietet einen guten Ersatz für den Besuch der Schau. Der historisch orientierte Band erzählt von den unterschiedlichen Visionen eines kulturellen Ganzen, die schon die Emigranten in das frühere Palästina bewegt haben. Die 100 Jahre im Titel meinen das 20. Jahrhundert. Dabei wird bildende Kunst ebenso präsentiert wie israelische Architektur, Fotographie, Design und Film. Obwohl der Staat Israel im Vordergrund steht, handelt es sich weniger um eine nationale Leistungsschau, da die Einflüsse der Diaspora stets vorhanden waren. Ein kritisches Verhältnis zur israelischen Politik ist am stärksten in der Fotographie der letzten Jahre zu finden.

Nicole Scheyerer in FALTER 26/2005



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