Österreich - und Jetzt?. Gespräche zum Nachdenken

Andreas Unterberger


Vergangenen Herbst wurde Andreas Unterberger als Chefredakteur der "Presse" abgelöst. Seit dieser Woche fungiert er wieder als Blattmacher - bei "Wiener Zeitung", die im Eigentum der Republik steht. Die Zeit dazwischen nützte Unterberger für ein Buch. "Österreich - und jetzt?", fragte er 15 Prominente. Die Antworten von Christoph Schönborn sorgten bereits für Aufsehen: Der Kardinal spricht sich gegen die Homo-Ehe aus und schimpft über "die Feigheit der Political Correctness". Als Chefredakteur der "Wiener Zeitung" wird Unterberger im Rahmen einer Kolumne weiter schreiben. Hatte er früher jedoch stets das "Anzeigenmonopol" des Amtsblattes kritisiert, sieht er das nun anders: Dies sei "sicher nicht der Idealzustand, aber angesichts einer monopolistisch beherrschten Medienlandschaft" sei es noch "das kleinere Übel".

in FALTER 18/2005



ANZEIGE


FALTER abonnieren
×