Portrait im Aufbruch

Monika Faber, Janos Frecot


Gegen Ende des 19. Jahrhunderts löste die Fotografie zunehmend andere Formen des Porträts ab. "Verursachten zu Beginn langwierige Prozeduren bei den 'Sitzungen' und in der Dunkelkammer noch hohe Preise und verhinderten so einen allgemeinen Zugang zum persönlichen Konterfei, so ließ ab den 1870er Jahren die Vereinfachung der technischen Voraussetzungen eine ganze Fülle von Lichtbildportraits entstehen", erklärt die Albertina-Kuratorin Monika Faber in dem jetzt erschienenen Fotoband "Portrait im Aufbruch". Das schöne Buch verfolgt die Veränderungen, die die Porträtfotografie zwischen 1900 und 1938 in Österreich und Deutschland durchlaufen hat. Ab 1. Juli sind die tollen Originale von August Sander, Trude Fleischmann, Heinrich Kühn, Làzló Moholy-Nagy u.a. in der Albertina zu sehen.

Sigrid Neudecker in FALTER 14/2005



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