Afrika Remix

Jean-Hubert Martin


Als Ende der Achtzigerjahre die ersten Ausstellungen arikanischer Gegenwartskunst gezeigt wurden, gerieten diese für ihre Verstärkung des Ursprünglichen und Exotischen schnell ins Feuer der Kritik. Mittlerweile liegen dicke "Postcolonial Theory"-Reader auch in deutscher Übersetzung vor und nachdem es die letzte Documenta vorgemacht hat, beschert dieser Sommer unseren deutschen Nachbarn gleich drei Großausstellungen mit Kunst vom Schwarzen Kontinent. Der Katalog der Schau "Afrika Remix" begnügt sich nicht damit, Bilder und Biografien der 88 Künstler aus 25 Ländern zu liefern, sondern ist auch mit Texten zu zeitgenössischer Musik- und Filmproduktion in Afrika ausgestattet - eine Einstiegshilfe allemal.

Nicole Scheyerer in FALTER 35/2004



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