Sieben Tage

Jonny Glynn, Henning Ahrens


Der Erstlingsroman des jungen Autors wurde in England als Debüt des Jahres 2007 gefeiert und als Skandalbuch verteufelt. "Sieben Tage" liefert so etwas wie ein "English Psycho": ohne Wall Street, dafür mit ein bisschen Moral. Nun stellt sich einerseits die Frage, ob es notwendig ist, Bret Easton Ellis' ausführliche Blutrauschbeschreibungen zu wiederholen. Andererseits gelingt es Glynn, mit dem inneren Monolog seines Protagonisten Peter Crumb eine starke Sogwirkung zu erzeugen. Und die Schlusspointe, die auf die rasende Woche des Protagonisten folgt, ist sogar ziemlich witzig.

Sebastian Fasthuber in FALTER 36/2008



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