Die Faust im Mund. Eine Annäherung

Georges-Arthur Goldschmidt, Brigitte Grosse


Aus der Muttersprache verstoßen fühlte sich der 1928 in Hamburg geborene Autor, Essayist und Übersetzer jahrelang. Er überlebte den Naziterror versteckt in den Bergen Savoyens, die Eltern kamen in Deutschland um. Mit der Sprache der Mörder versöhnte ihn nach dem Krieg erst die Begegnung mit Kafka. "Die Faust im Mund" ist eine bewegende Erinnerung an eine von Schuldgefühlen geprägte Kindheit, eine nachdenkliche Liebeserklärung an zwei Sprachen und eine sehr persönliche, erhellende Annäherung an Franz Kafka.

Georg Renöckl in FALTER 35/2008



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