Gold und Silber

Lars Brandt


Lars Brandt, Sohn des ehemaligen deutschen Kanzlers, hat einen Minneroman geschrieben, der nahe an der Gegenwart in Bonn und da unter hoffnungslos das Glück suchenden Künstlern spielt. Erzähler ist Ritter Rudi von der traurigen Gestalt, der seiner idealisierten Ginevra nachläuft und dabei immer wieder über poetische Gedanken stolpert. Teils unbehaglich, teils sehr anrührend zu lesen, stellt "Gold und Silber" einen Versuch dar, Brücken zwischen Fantasie und Realität, zwischen Kunst und Leben, zwischen Ich und Wir zu schlagen – und bleibt doch traumverloren im Dazwischen.

Ulrich Rüdenauer in FALTER 32/2008



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