Stabile Ungleichgewichte. Die Ökologie der Zukunft

Josef H. Reichholf


Der Mensch sehnt sich nach einer Natur, die im Gleichgewicht ist. Diesem Wunschbild erteilt der Naturschutz- Professor Josef H. Reichholf von der TU München eine klare Absage: Die Natur funktioniere aus immer wieder neu aufgebauten Ungleichgewichten. Jeder technische Fortschritt, ob Pfeil und Bogen oder Motorenkraft, habe die Eingriffe in die Natur verstärkt. Reichholf erklärt seine Theorie anhand vieler Beispiele. Alles verständlich. Schwer verdaulich sind seine Ausführungen, wenn er sie auf die menschliche Gesellschaft umlegt.

in FALTER 29/2008



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