Der Abend nach dem Begräbnis der besten...

Marlene Streeruwitz


Nach ihrer Novelle "Morire in levitate" (2004) hat Streeruwitz wieder ein kurzes Buch über das Sterben geschrieben – diesfalls in Form eines inneren Monologs der hinterbliebenen Freundin, die während der Autofahrt nach dem Begräbnis nachdenkt: über Versäumnisse, Verpflichtungen und Verrat, über die Asymmetrie von Freundschaften und die Bindungen, die uns ein Leben lang prägen. Herausgekommen ist ein kleiner, aber konzentrierter und dichter Text, dessen analytische Schärfe Zärtlichkeit zulässt, aber nie ins Larmoyante oder Sentimentale kippt.

Klaus Nüchtern in FALTER 19/2008



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