Die Reiherkönigin. Ein Rap

Dorota Maslowska


Mit Prosa hat das gar nichts zu tun, das sind einfach nur viele hässliche und vulgäre Wörter, die Polen im Westen im schlechtesten Licht präsentieren." Dieser als "Rap" ausgewiesene Roman, der zweite der jungen Autorin nach dem Überraschungserfolg "Schneeweiß und Russenrot", stellt sich selbst und dem Leser öfters süffisant ein Haxl. Die Geschichte um einen polnischen Popstar in der Krise gerät zur Nebensache, der Sound ist der wahre Star des Buches. Die Nachdichtung von Olaf Kühl im Berliner Slang dürfte dem Original in puncto Schnoddrigkeit um nichts nachstehen. Krass!

Sebastian Fasthuber in FALTER 39/2007



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