Lautlos in den Tod

Unni Lindell, Gabriele Haefs


Aus Norwegen kommen seltener Krimis als aus Dänemark oder Schweden, und auch die Isländer sind noch nicht so präsent. Und doch ähneln sie einander: Die Mehrzahl der nordischen Fälle dreht sich um triste soziale Verhältnisse und ein altes, schmutziges Familiengeheimnis. Ein bisschen anders liest sich dieser Roman deswegen, weil er aus der Täterinperspektive erzählt wird. Eine von drei Schwestern führt einen Rachefeldzug gegen geile alte Männer, und so lässt Lindell auch ein bisschen Sympathie für sie aufkeimen. Nicht unoriginell, aber doch etwas langatmig.

Martin Lhotzky in FALTER 36/2007



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