Massel. Letzte Zeugen

Digne Meller Marcovicz


Manchmal geht es nicht so sehr darum, Neues, sondern dasselbe immer von neuem zu erfahren. Die Betroffenheit, auch das Grauen sitzen noch immer tief, wenn wir mit Holocaustdarstellungen konfrontiert werden. Besonders erschütternd, da ungewohnt direkt und als eine Art Fotostory aufgemacht, ist "Massel. Letzte Zeugen": Zwölf Überlebende erzählen ihre Lebensgeschichte. Die Bebilderung – und darin liegt die eigentliche Besonderheit des Buches – fixiert das Jetzt der Betroffenen ebenso wie ihre Vergangenheit in ihren verschiedenen Stationen zwischen Verfolgung, Verschleppung und Emigration.

Fritz Trümpi in FALTER 36/2007



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