Chevolution. Mythos und Wirkung des Ernesto Guevara

Baris Alakus, Katharina Kniefacz, Werner Reisinger


Im Bereich der Mogelpackung und des Überflüssigen bewegt sich "Chevolution". Mogelpackung, weil die versprochene Entlarvung Guevaras als hohle Ikone, die sich auch von der strammen Rechten problemlos vereinnahmen ließe, unterbleibt – und statt dessen die linksnarzisstischen 68er-Themen Revolte, Guerilla und Gender beschworen werden. Überflüssig, weil die Autoren bei Kalendersprüchen wie "Che trat kompromisslos für das Recht der Unterdrückten auf bewaffneten Widerstand ein" stecken bleiben – und es bereits viele um Klassen bessere Biografien gibt.

Martin Droschke in FALTER 33/2007



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