Wozu Sex?. Von der Evolution der zwei Geschlechter

Christian Göldenboog


Christian Göldenboog schreibt regelmäßig für Psychologie heute, und hinter dem knallgrünen Cover, dem reißerischen Titel und Vorwort versteckt sich eine recht verständliche Abhandlung. Unterstützt wurde er bei seiner Sinnsuche von lebenden und verstorbenen Geistesgrößen wie Charles Darwin, J.B.S. Haldane, Ernst Mayr, Kim Nasmyth oder Luigi Luca Cavalli-Sforza.

Diese Evolutionsbiologen fragen sich nämlich unter anderem, wozu es überhaupt Männchen gibt, wo doch Jungfernzeugung so viel einfacher als Meiose wäre, also die Reduktionsteilung von Geschlechtszellen. Schließlich sind Eizellen - biologisch gesprochen - groß und aufwendig und Spermien klein und billig. Schon bei den Fruchtfliegen sind die Männchen bei der Partnerwahl deshalb aufgeregt und die Weibchen sehr wählerisch. Sehr oft beteiligen sich männliche Tiere an Aufzucht der Nachkommen gar nicht. Sie geben lediglich einen Startvorteil durch "gute Gene".

Astrid Kuffner in FALTER 40/2006



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