Online-Buchpräsentation: Stille Stadt. Wien und die Corona-Krise

Autor Peter Payer und Fotograf Christopher Mavrič im Gespräch mit Falter-Redakteurin Barbara Tóth am Donnerstag, den 18. März 2021 um 19 Uhr.

Buchcover (Foto: Falter Verlag / Christopher Mavric)
Hinweis: Die Buchpräsentation findet als Livestream statt und wird hier sowie auf Facebook übertragen.

Das Jahr 2020 war in vielerlei Hinsicht ein außergewöhnliches Jahr, insbesondere für Wien: neben der Corona-Krise mit ihren drei Lockdowns, erschütterte auch ein Terroranschlag im November die Grundfesten der Stadt. Dazwischen lag noch ein recht entspannter Sommer, wenngleich mit Sitz-Open-Airs und ohne Großveranstaltungen. Dieses Buch versteht sich als Bestandsaufnahme von Wien in dieser Zeit. Im Zentrum steht das rückblickende Ordnen der in vielerlei Hinsicht komplexen Vorgänge, eingebettet in Reflexionen über kollektive Disziplinierungen und – ganz zentral – den in jener Zeit so direkt erlebbaren Zusammenhang zwischen Stadtraum und Sozialverhalten. Peter Payer (Text) und Christopher Mavric (Fotos) erkundeten zunächst unabhängig voneinander Ausbruch und Verlauf der Krise. Aufmerksam hielten sie die urbanen Veränderungen in Wort und Bild fest. Die nachträgliche Verschränkung ihrer Eindrücke in diesem Buch möge nun, so die Hoffnung, etwas vom Wesen Wiens, aber auch ganz grundlegend von der Stadt im Ausnahmezustand offenbaren – als gemeinsamer Blick auf eine der gewaltigsten Zäsuren der jüngeren Stadtgeschichte.

„Stille Stadt. Wien und die Corona-Krise“ erscheint am 15. März im Falter Verlag und kann im Faltershop bestellt werden.