„Ich war der Sandsack der Stadt“

Maria Vassilakou tritt ab. Ein letztes großes Gespräch über die Stadt, den Hass ihrer Feinde, ihre visionären Projekte und die Zukunft der Grünen

POLITIK | FLORIAN KLENK, JOSEF REDL | aus FALTER 36/18   

Foto: Heribert Corn

Man darf jetzt zum ersten Mal ihren Arbeitsplatz fotografieren. Diesen Turm aus Akten, Büchern und Dokumenten, der in all den Jahren in ihrem lichtdurchfluteten Büro im Wiener Rathaus angewachsen ist.

Da hängt neben viel moderner Kunst auch ein kleines Gemälde von Maria Vassilakou. Seither hat sich einiges verändert.

Seit neun Jahren sitzt Maria Vassilakou in der Stadtregierung und hat dort einiges bewegt. Gegen enormen Widerstand hat sie die Mariahilfer Straße zur Fußgängerzone „geadelt“, sie hat die Vorherrschaft der Autos infrage gestellt und die Öffis billiger gemacht. Die grüne Basis dankte der einzigen Migrantin in der Stadtregierung all das erst, nachdem sie ihren Rückzug bekannt gab. Maria Vassilakou, einst von Peter Pilz als Talent entdeckt, will kurz vor ihrem 50. Geburtstag nicht mehr in der ersten Reihe stehen. Die schlagfertige und mit Witz gesegnete gebürtige Griechin eröffnet damit den Kampf um ihre Nachfolge, den drei grüne Gemeinderäte nun führen werden. Zeit für ein letztes großes Gespräch.

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