Immerhin lebt er noch

Zwei Wien-Auftritte des legendären Monty Pythons John Cleese finanzieren seine Scheidungen

FALTER:WOCHE | MARTIN PESL | aus FALTER 23/18   

Foto: Handwerker Promotion

Eigentlich müsste man John Cleese ja böse sein, aber es geht nicht: Seine Konsequenz ist zu bewundernswert. Für die Auftrittsserie, die ihn nun auch zweimal in die Wiener Stadthalle führt, gibt es keine Pressetickets. Kaufkarten kosten mindestens 78 Euro. Warum weniger zahlen, als der Künstler Jahre am Buckel hat? Ein unschlagbares Argument trägt die Show im mehr als koketten Titel: „Last Time to See Me Before I Die“. Seit 2013 tourt Cleese damit durch die Welt. Auch Veranstalter Hoanzl weiß nicht genau, was im Rahmen der Auftritte passieren wird, der Pressetext ist sehr vage gehalten.

Für Interviews im Vorfeld scheint Cleese ebenfalls nicht zur Verfügung zu stehen. Logisch, die bezahlt ihm ja keiner. Es besteht jedenfalls kein Zweifel, dass das Gründungsmitglied der legendären Komikertruppe Monty Python, der Protagonist der unvergesslichen Sitcom „Fawlty Towers“ und der Erfinder und oberlippensteife Hauptdarsteller von „Ein Fisch namens Wanda“ einfach Kohle scheffeln will.

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