Das Schicksal des ORF

Mit der Medienenquete beginnt die Diskussion über Österreichs Medienpolitik. Im Zentrum steht das wichtigste Medium des Landes

MEDIEN | ANNA GOLDENBERG | aus FALTER 23/18   

Foto: Screenshot YouTube/ORF

Im ORF ist der Gangfunk das wichtigste Medium. Das war schon immer so. Nach jedem Regierungswechsel schwirren Gerüchte durch die Gänge im ORF-Zentrum auf dem Küniglberg. Schließlich wird der Stiftungsrat, der den Generaldirektor und die Landesdirektoren bestimmt und das Budget genehmigt, von den Mehrheitsverhältnissen im Nationalrat dominiert. Die Konsequenz: einzelne Postenumfärbungen, mal mehr, mal weniger erfolgreiche Interventionsversuche von Regierungsparteien. Das war schon immer so.

Doch diesmal ist es anders. So beschwerte sich Verkehrsminister Norbert Hofer (FPÖ), bei einem „ZiB 1“-Bericht über einen Transitgipfel in München im Februar nicht erwähnt worden zu sein. „Ob ich für Zwangsgebühren bin? Nein!“, endete sein Posting auf Facebook. Das ist neu. Die FPÖ fordert vehement die Abschaffung der GIS-Gebühren. Sie könnte damit erfolgreich sein. Die Folgen wären enorm.

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