Köhlmeier im FALTER-Interview: „Bei Sebastian Kurz kann ich keine Haltung erkennen“

Aber: Vizekanzler Strache habe bei seiner Rede vor Burschenschaftern „Mut“ bewiesen und wolle mit dem Antisemitismus brechen.

In der heute um 17 Uhr erscheinenden Ausgabe des FALTER nimmt der Schriftsteller Michael Köhlmeier zum ersten Mal Stellung zu den Reaktionen auf seine Rede beim Gedenkakt des Parlaments am 4. Mai.

Köhlmeier hatte auf der Gedenkveranstaltung für die Opfer des Nationalsozialismus den Umgang der Regierung mit Antisemitismus und Rechtsextremismus kritisiert. Er löste damit Unmut bei Politikern der Regierungsparteien ÖVP und FPÖ aus.

In dem FALTER-Interview zeigt sich Köhlmeier überrascht von diesen Aussagen. „Im persönlichen Kontakt ist keine einzige negative Reaktion gekommen,“ sagt Köhlmeier. FP-Chef Heinz Christian Strache gesteht der Autor zu, mit dem Antisemitismus brechen zu wollen: „Ich muss ihm konzedieren, dass seine Worte auf dem Burschenschafterball mehr Mut erfordert haben als meine Rede.“

Skeptisch äußert sich Köhlmeier über Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP): „Jörg Haider war ein komplizierter Typ, hatte aber letztendlich doch ein klares Profil. Von Sebastian Kurz kann ich mir kein Bild machen, ich kann auch keine Haltung erkennen.“ Das gesamte Interview lesen Sie ab 17 Uhr auf falter.at

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