Wien klingt

Das Festival Wean hean bringt das Neue Wienerlied in die Stadt. Doch wo hat es seinen Ursprung? Eine Suche nach den Wurzeln der traditionellen Wiener Musik

STEFANIE PANZENBÖCK | aus FALTER 15/18   

Foto: Christopher Mavrič

Das Wienerlied kennt keine Geburtsstunde. Der Legende nach hat es zwar im 17. Jahrhundert in einer Pestgrube seinen Ursprung, als ein gewisser Sackpfeifer mit „Oh du lieber Augustin, alles ist hin“ den Ton des traditionellen Wienerlieds erstmals angegeben haben soll. Die historische Figur hat wohl mit dem Stück nichts zu tun, tatsächlich vereint es aber vieles, was das Wienerlied auch heute noch ausmacht: die Liebe zum Wein, eine Lebenslust, die der Selbstironie nicht entbehrt, und die Gegenwart des Todes. Schließlich schläft Augustin seinen Rausch zwischen den Pesttoten aus und klettert am nächsten Tag aus der Grube.

Das Neue Wienerlied ist zu einem Begriff geworden. Immer mehr junge Musikerinnen und Musiker widmen sich ihm. Den entscheidenden Anstoß gab vor mehr als vier Jahrzehnten Roland Neuwirth mit seinen Extremschrammeln (siehe Interview S. 29). Doch wie entstand das alte Wienerlied? Was gehört abgesehen von ihm zur traditionellen Wiener Musik? Und wer pflegt sie heute noch?

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