Ich glaub, mein Kleiber pfeift!

Jetzt, wo die Zugvögel zurückkehren und die Bäume noch unbelaubt sind, ist die beste Zeit zum Birdwatching. Man braucht nur etwas Geduld und ein gutes Fernglas

LANDLEBEN | KLAUS NÜCHTERN | aus FALTER 15/18   

Foto: Klaus Nüchtern

Die Vogelwelt erfreut sich umso größerer Beliebtheit, je schlechter es ihr geht. Das Genre des Nature Writing boomt, und in der einschlägigen Literatur nehmen Bücher über Vögel eine privilegierte Stellung ein. In die Nachrichten aber schaffen es die gefiederten Freunde aber hauptsächlich mit apokalyptischen Meldungen über den dramatischen Rückgang der Artenvielfalt.

Vor allem die monokulturelle, mit massiven Einsatz von Insektiziden und Pestiziden einhergehende Intensivlandwirtschaft setzt einst weit verbreiteten Arten wie Braunkehlchen und Heidelerche, dem Kiebitz oder dem Rebhuhn zu, das hierzulande sogar auf der roten Liste der gefährdeten Arten gelandet ist. Der Grünfink wiederum befindet sich aufgrund einer Trichomoniasis-Seuche im Sturzflug, und die städtischen Turmfalken sehen wegen des Mangel an Carotinoiden in der Stadt auch blasser aus als auf dem Land.

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