Bye-bye Facebook

Acht Jahre Facebook haben die Menschheit und mein Leben nicht besser gemacht. Gründe, die blaue Welt zu verlassen

MEDIEN | BENEDIKT NARODOSLAWSKY | aus FALTER 07/18   

Illustration: Oliver Hofmann

Versuchen Sie einmal, Facebook zu verlassen! Nur so zum Spaß. Ist nicht leicht. Zuerst kommen Sie an Profilbildern Ihrer Freunde vorbei. „Joseph wird dich vermissen. Schick ihm eine Nachricht.“ Es klingt, als wolle man gleich Abschied vom Leben nehmen. Facebook will den vermeintlichen Sozialsuizid verhindern. Bevor es Sie ziehen lässt, müssen Sie ihm erst beantworten, warum Sie aus der blauen Welt wollen. Zehn Optionen erscheinen auf dem Bildschirm. Wählen Sie die falsche, hält Sie Facebook zurück.

Zum Beispiel die Option „Ich verbringe zu viel Zeit auf Facebook“. Anstatt das Konto zu deaktivieren, schickt Sie Facebook zu den Einstellungen und erklärt, dort könne man die Interaktion besser kontrollieren. Oder Option „Ich finde Facebook nicht sinnvoll“. Wieder daneben. Facebook erklärt Ihnen, die Plattform wäre vielleicht sinnvoller, wenn Sie sich mit mehr Freunden verbänden. Statt das Konto zu löschen, lässt es Sie nach neuen Freunden suchen.

Abo hier bestellen Abo hier bestellen
Bestellen Sie hier ein FALTER-Abo Ihrer Wahl und erhalten Sie sofort einen Digitalzugang, um Artikel kostenfrei zu lesen.
Wenn Sie kein FALTER-Abo haben, können Sie diesen Artikel hier einzeln kaufen, als neuer Nutzer kostenfrei mit Startguthaben.

Lesen Sie diesen Artikel in voller Länge mit Ihrem FALTER-Abo-Onlinezugang.

Passwort vergessen?

Alle Artikel aus FALTER 07/18 finden Sie ab dem Erscheinungstag der Printausgabe im FALTER-Archiv.


ANZEIGE


FALTER abonnieren
×