Der Überlebenskampf

Die Regierung will die Pflichtveröffentlichungen in der Wiener Zeitung abschaffen. Ist Österreichs älteste Zeitung damit dem Tod geweiht?

MEDIEN | ANNA GOLDENBERG | aus FALTER 01-02/18   

Foto: Kurt Molzer / picturedesk.com

In Neu Marx, auf dem Gelände des ehemaligen Schlachthofes, stehen zwischen alten Backsteinhäusern und neuen Baustellen mehrere moderne Bürogebäude. Die Redaktion der Wiener Zeitung im dritten Stock eines solchen Hauses ist kein hektisches Großraumbüro, in dem alles wuselt und schreit, zumindest an diesem Donnerstagvormittag nicht. Es ist ruhig.

Das alles passt zu der Publikation, die gerne als älteste noch existierende Tageszeitung der Welt bezeichnet wird, wobei der Titel ein bisschen umstritten ist. Erstens gab es seit 1703 eine fünfjährige Erscheinungspause, und zwar in der NS-Zeit, und zweitens behauptet eine Zeitung im italienischen Mantua, noch ein wenig älter zu sein. Fakt ist, die Wiener Zeitung gibt es länger als alle anderen österreichischen Zeitungen, und dieses Erbe ist gleichzeitig Vorteil und Last.

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