„Straches Seite ist halb gesperrt“

Claudia Garád, Chefin von Wikipedia Österreich, über politische Einflussnahme, erfundene Einträge und Wikipedias Frauenproblem

MEDIEN | BENEDIKT NARODOSLAWSKY | aus FALTER 40/17   

Foto: Heribert Corn

In der Stolzenthalergasse in der Wiener Josefstadt hat der größte Tempel des Wissens seine Dependance. Im Gemeinschaftsraum steht das Bücherregal, klein und weiß, darin findet man Bände wie „Österreichische Geschichte“ und Bücher mit Titel wie „Dampfbetriebe in Alt-Österreich“.

Claudia Garád führt durchs kleine Büro. Sie ist Geschäftsführerin des Vereins Wikimedia, der sich für die Förderung von freiem Wissen einsetzt und die Online-Enzyklopädie Wikipedia hervorbrachte. Garád betreut die österreichische Community.

Vergangene Woche nahm sie für ein Mentorinnenprogramm den ersten österreichischen Open Source Award in der Kategorie Diversity entgegen. Zwei Stunden, bevor sie zur Preisverleihung aufbricht, trifft sie den Falter. Es geht um Politik. Denn Wikipedia ist Wissen, Wissen ist Macht – und die Macht in Österreich wird im Wahlkampf gerade neu verhandelt.

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