Bespiel’s doch mal!

Im ehemaligen Café Griensteidl am Michaelerplatz eröffnet ein Lokal mit ziemlich revolutionärem Konzept. Die Betreiber wollen „den ersten Bezirk beleben“. Wie bitte?!

STADTLEBEN | MARTIN PESL | aus FALTER 34/17   

Foto: Heribert Corn

Noch entspricht das Rien seiner Übersetzung aus dem Französischen. Es ist ein „Nichts“, eine einzige Baustelle. Eine Woche vor der Eröffnung trocknen die neuen Tische in der Werkstatt vor sich hin, die vom Café Griensteidl übrig gebliebenen Sitzecken sind abgedeckt, weil überall jemand pinselt, hämmert oder schraubt. Blitzblank strahlt nur die riesige, angemietete Kaffeemaschine.

Die Mitarbeiter tragen uniforme T-Shirts, bedruckt mit dem Bild eines Wals, das der Künstler Revkin nebst einem brustschwimmenden Gorilla in Michelangelo-Manier an die Decke des Lokals gemalt hat. Ein ausgestopftes Murmeltier, das Co-Geschäftsführer Hubert Peter mitgebracht hat, will nicht recht in die extraurbane Umgebung passen, die hier entsteht.

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