„Abgelehnt zu werden gehört zur Öffentlichkeitsarbeit“

Der Schriftsteller Franz Schuh wird 70. Ein Gespräch über Todsünden, Krimis, den gekränkten Stolz der Türken und den Populismus der SPÖ

KLAUS NÜCHTERN, MATTHIAS DUSINI | aus FALTER 11/17   

Foto: Heribert Corn

Am 15. März wird der Wiener Schriftsteller Franz Schuh 70 Jahre alt. Zum Geburtstag erscheint sein neues Buch „Fortuna. Magazin des Glücks“ (siehe auch Seite 32) und im Falter ein Gespräch über Fernsehkrimis, Christian Kern und Adipositas. Als Treffpunkt für das Interview wählte der Jubilar sein Stammlokal Café Hegelhof, dessen Name eine für Schuh typische Anspielung enthält. Er schrieb seine Dissertation über den deutschen Philosophen Georg Wilhelm Friedrich Hegel.

Falter: Herr Schuh, worin besteht eigentlich das Glück des Alters? Worauf dürfen wir uns freuen?

Franz Schuh: Der Philosoph Odo Marquard hat festgestellt, dass das Alter die Möglichkeit einer Rücksichtslosigkeit eröffnet, die der vorangegangene Lebensabschnitt nicht bereithält. Zugleich hat er nicht viel später aber auch gemerkt, dass an die Stelle der Rücksichtslosigkeit gegenüber anderen die Verzweiflung mit sich selber tritt.

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