Hoffnungsträger vor!

Die Krise der liberalen Demokratie und die Suche der Linken nach starken Ideen und neuen Hoffnungsträgern wie Martin Schulz, Christian Kern und Emmanuel Macron

WERNER A. PERGER | aus FALTER 07/17   

Illustration: PM Hoffmann

Die unschuldige Formel „Mögest du in interessanten Zeiten leben“ ist angeblich ein alter chinesischer Fluch. Das sei eine Erfindung, heißt es inzwischen. In der neuen Ära von Halbwahrheiten und „alternative facts“ ist das vorstellbar. Dann wäre es jedenfalls gut erfunden. Donald Trump und die globalen Nationalpopulisten sorgen dafür, dass die Zeiten „interessant“ sind. Verflucht.

Von „schwierigen Zeiten“ sprach denn auch die deutsche Kanzlerin, Angela Merkel, nachdem die Bundesversammlung in Berlin am Sonntag den Sozialdemokraten Frank-Walter Steinmeier zum neuen Präsidenten der Bundesrepublik gewählt hatte. Der kündigte in seiner kurzen Dankesrede an, er wolle vor allem das betonen, was die Gesellschaft zusammenhält, politisch und sozial. Das könnte vor allem in den Wahljahren 2017 und 2018 in der Tat „interessant“ werden. Nicht nur in Deutschland.

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