Gruppentherapie mit Breakbeats

Die englischen Schüchti-Popstars The xx sind aufgetaut und bitten in der Marx Halle zum Tanz

FALTER:WOCHE | SEBASTIAN FASTHUBER | aus FALTER 07/17   

Foto: Alasdair McLellan

Am Anfang ihrer Karriere sind The xx nur im Dunkeln aufgetreten, so unangenehm war ihnen die Konzertsituation. Mittlerweile scheinen sie sich an das Scheinwerferlicht gewöhnt zu haben, wie die Live-Premiere ihrer Single „On Hold“ bei einem Auftritt in der US-TV-Show „Saturday Night Live“ vergangenen November bewies. Zunächst standen Romy Madley Croft und Oliver Sim da immer noch stoisch hinter ihren Mikrofonen, um im Wechselgesang von missverstandener und unerwiderter Liebe zu erzählen.

Im Hintergrund machte sich Jamie Smith alias Jamie xx an Turntables und Effektgeräten zu schaffen. Als er einen geschmeidigen Loop reindrückte, kam Bewegung in die Performance. Erst begann Croft vom einen auf den anderen Fuß zu wippen. Dann setzte der Beat ein. Die beiden Stimmen bewegten sich aufeinander zu und tanzten sich gegenseitig an wie bei der Schuldisco auf der Sportwoche, ein bisschen schienen dabei auch ihre Gitarre und sein Bass miteinander zu tanzen.

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