Geheimsache Pröll

Vertrauliche Dokumente enthüllen eine politische Bombe: Erwin Pröll lässt sich vom Steuerzahler seine Erwin-Pröll-Privatstiftung subventionieren

POLITIK | FLORIAN KLENK | aus FALTER 01-02/17 | 10 Kommentare   

Foto: Helmut Fohringer / APA / picturedesk.com

Beginnen wir diese Geschichte bei „Muhrli“. So wird der redselige Pressesprecher Hermann Muhr von seiner Chefin Johanna Mikl-Leitner, der ehemaligen ÖVP-Innenministerin und nunmehrigen Stellvertreterin Erwin Prölls, genannt.

Muhr wird dafür bezahlt, der Presse darüber Auskunft zu geben, was seine Chefin politisch verantwortet. Seit Mitte Dezember ist er aber fast nicht erreichbar, zumindest nicht für den Falter. Muhr hebt sein Telefon nicht ab, obwohl er versprochen hat, zurückzurufen. Er beantwortet E-Mails erst Tage später und dann nur einsilbig. Muhr, so hat es zumindest den Anschein, zieht um sich und seine Chefin eine Mauer des Schweigens hoch.

Dabei wäre die Frage an die in dieser Geschichte zentrale Landesrätin Mikl-Leitner ganz einfach zu beantworten: Weshalb beantragte sie, beziehungsweise ihr Ressort, für Erwin Prölls Privatstiftung Subventionen in Höhe von 1,3 Millionen Euro? Muhr sagt dazu nicht viel, er verweist auf Erwin Pröll. Der solle das erklären. Der niederösterreichische Landeshauptmann ist einer der mächtigsten Politiker Österreichs.

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