Das stumme Kickvieh

Jahrelang spekulierte eine Sportinvestmentfirma mit fragwürdigen Methoden auf Fußballer. Jetzt wird klar, woher ihr Geld kam, und wohin es floss. Die Geschichte von Doyen Sports

LUKAS MATZINGER / EIC.NETWORK   

Illustration: Schorsch Feierfeil

„Ich schneide mir die Eier ab, um jemanden zu finden, der Kondogbias Klausel bezahlt. Vielleicht Monaco … Real zahlt nur 15“, schrieb Nélio Lucas am 9. August 2013 seinem Geschäftspartner im Whatsapp-Chat. Und dann: „Ich hoffe du schämst dich nicht für deinen Partner Nélio. Und die Dinge, die er nach Mitternacht macht.“

Nélio Lucas saß in Miami, Florida, als er diese Nachricht schrieb. Zwei Tage zuvor spielte Real Madrid dort das Finale eines Sommerturniers, das die Klubs nur wegen des Startgelds interessiert. Real gewann gegen Chelsea mit 3:1 und durfte sich den Pokal, den eine Stoutbrauerei gestiftet hatte, ins Trophäenmuseum stellen.

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Diese Geschichte entstand aufgrund der Football-Leaks-Dokumente, die das deutsche Nachrichtenmagazin DER SPIEGEL erhalten und an die European Investigation Collaborations weitergegeben hat.


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