Schönheit nur in der Schäbigkeit

Das Wiener Filmmuseum ruft zur „Wahl der Waffen“ und zeigt französische Krimis aus 50 Jahren

FALTER:WOCHE | MICHAEL OMASTA | aus FALTER 34/16   

Foto: Österreichisches Filmmuseum

Foto: Österreichisches Filmmuseum

Lakonischer geht’s nicht. „Ein paar Tage später wurde Abel Davos verhaftet“, teilt eine Kommentarstimme aus dem Off mit, während der Gangster, von dem gerade die Rede ist, im Gewusel einer Menschenmenge auf einem Boulevard mitten in Paris verschwindet. „Das Gericht verurteilte ihn zum Tode und er wurde hingerichtet.“

Lino Ventura, der für Jahrzehnte zu einer der dominanten Erscheinungen des französischen Kriminalfilms wird, spielt in „Der Panther wird gehetzt“ (1960) eine seiner allerersten Hauptrollen: einen Gangster, der nach dem Überfall auf zwei Geldboten aus Italien nach Frankreich zurückkehrt, wo er schon vor längerer Zeit einmal auf der Fahndungsliste stand. Doch die einstigen Komplizen sind inzwischen arrivierte Geschäftsleute und wollen nicht mehr an ihre kriminelle Vergangenheit erinnert werden.

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