Was ist heute noch links, Herr Bundeskanzler?

Was versteht der neue SPÖ-Chef und Kanzler Christian Kern wirklich unter linker Politik? Ein Gespräch über Populismus, New Deal und seine Mutter

POLITIK | ARMIN THURNHER, BARBARA TÓTH, FLORIAN KLENK | aus FALTER 23/16   

Foto: Heribert Corn

Foto: Heribert Corn

Freitag vergangene Woche, neun Uhr, Bundeskanzleramt. Christian Kern kommt von seinem Frühmorgenlauf aus dem Prater, den er jetzt immer in Begleitung zweier Cobra-Polizisten absolvieren muss. Die persönlichen Sicherheitsanforderungen seines neuen Jobs hat der ehemalige ÖBB-Chef unterschätzt. Privat ist jetzt kaum noch etwas für den Fünfzigjährigen. Gearbeitet wurde auch schon im Prater. Während des Laufens hat Kern bereits seine ersten Telefonate abgearbeitet, an das Keuchen haben sich seine Gesprächspartner schon gewöhnt, erzählt er.

Und jetzt? Kern hat exakt eine Stunde Zeit und kommt gleich zur Sache. Da ist er noch ganz Manager. Startschuss für ein grundsätzliches Gespräch. Was bedeutet für ein Arbeiterkind, das in Österreichs Staatsunternehmen Karriere gemacht hat, aber die SPÖ immer nur von außen beobachtet hat, eigentlich linke Politik?

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