Schnelle Eilegtruppen

Allein um Ostern herum essen die Österreicher 70 Millionen Eier: Warum es heimische Legehennen besser haben, wieso wir trotz allem noch immer Käfigeier essen – und warum Millionen von Junghähnen an ihrem ersten Lebenstag sterben müssen

GERLINDE PÖLSLER | aus FALTER 14/15   

Foto: J. J. Kucek

Foto: J. J. Kucek

Die ersten leuchteten schon im Februar: Noch vor dem Fasching, auf den Straßen lag noch Schnee, bot eine Supermarktkette rot, gelb und grün gefärbte Eier feil. Aus Bodenhaltung. Ihre Hochzeit haben die Eier freilich jetzt um Ostern herum, wo allein 70 Millionen Frischeier verspeist werden. Eines kostet zwischen 20 und gut 40 Cent, je nachdem, ob es aus Boden-, Freiland- oder Bio-Haltung stammt.

Die Lieferantinnen der Eier leben schnell und kurz: Sie sind Hochleistungstiere mit einer „Legeleistung“ von 290 Eiern in zwölf Monaten. Nach einem Jahr wandern sie auch schon in den Schlachthof und landen am Ende vorwiegend in Fertiggerichten.

Wie die Tiere gehalten werden, ist laut Umfragen für die Konsumenten das wichtigste Kaufkriterium. Aber wie gut geht es den Hennen wirklich? Warum werden ihre Brüder umgebracht? Wie viele Käfigeier essen wir in fertig gekauften Mehlspeisen, Saucen und Nudeln, ohne es zu wissen? Und wieso werden in heimischen Lokalen und kleinen Geschäften noch immer Käfigeier verkauft? Wir haben nachgeschaut.

Bestellen Sie hier ein FALTER-Abo Ihrer Wahl inklusive Online-Zugang, um diesen sowie alle anderen FALTER-Artikel sofort im Volltext zu lesen.
Holen Sie sich hier Ihren Online-Zugang und lesen Sie diesen sowie alle anderen FALTER-Artikel sofort im Volltext.

Lesen Sie diesen Artikel in voller Länge mit Ihrem FALTER-Abo-Onlinezugang.

Passwort vergessen?

Alle Artikel aus FALTER 14/15 finden Sie im FALTER-Archiv.



FALTER 4 Wochen testen
×