Wie die Polizei eine Frau verletzte und dann falsch beschuldigte

Eine Wiener Unternehmerin sollte wegen Widerstands gegen die Staatsgewalt vor Gericht. Der Staatsanwalt vertraute der Polizei, anstatt das Tatortvideo zu sichern. Die Chronologie eines Polizeiskandals und eines Justizversagens

POLITIK | FLORIAN KLENK | aus FALTER 11/15 | 57 Kommentare   

Das ist die Geschichte der Unternehmerin Claudia W. Sie ist 47 Jahre alt, unbescholten und heißt in Wirklichkeit anders. Sie sitzt jetzt in einem asiatischen Restaurant neben der BP-Tankstelle am Morzinplatz, dem Tatort.

Claudia W. hat Fotos und Befunde mitgebracht. Sie sagt, diese Beweisstücke dokumentieren schwere Verletzungen, die Claudia W. in der Silvesternacht zugefügt worden waren. Sie sagt, Polizeibeamte hätten sie getreten und gedemütigt. Mitten in Wien, in den ersten Stunden des neuen Jahres. Die Behörden haben sich bis heute nicht für die Misshandlungen interessiert.

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57 Kommentare zu “Wie die Polizei eine Frau verletzte und dann falsch beschuldigte”

Daniel Danieli, 10. März 2015: Ich tu mir echt schwer in dem Video eine Misshandlung zu finden. Vielleicht hat jemand Minutenangaben wo was passiert?

Peter Wallisch, 10. März 2015: Langsam wird es echt lächerlich. Wo bitte ist hier irgendeine Form von Misshandlung zu sehen? Kein Wunder, dass die wirklichen Fälle nicht mehr aufgedeckt werden können, wenn sich unsere Justiz mit so einem Blödsinn herumschlagen muss. Schade, dass sich ihr Medium als Plattform für ein substanzloses Polizeibashing hergibt.

Heinz Uray, 10. März 2015: Die Erhebungen seien laut Staatsanwaltschaft noch nicht abgeschlossen, wurde heute im ORF berichtet. Sehr interessant. In Wahrheit haben die Erhebungen noch gar nicht begonnen, wurden doch die Polizisten bis heute nicht befragt. Die Geschichte erinnert sehr an ähnliche Vorfälle, die meisten davon in Wien.

Bertl Braun, 10. März 2015: Lieber Daniel, auf die Gefahr hin, dass Sie nix sehen: Wenn Sie in einer x-beliebigen Nacht an einer Tankstelle Brot kaufen und danach bei mehr als einer Handvoll Polizisten vorbei wollen und dann (sie haben das Video gesehen?) von Polizisten gestossen und hinter ein Auto gezerrt werden. Also wenn das passiert, und Sie dann mit einem Steißbeinbruch wieder zu sich kommen, dann tun Sie sich schwer eine Misshandlung zu finden? Pech, weils Fernsehen ned dabei war?

Schanet B, 10. März 2015: Das sich die Polizei, Justiz und Sanitaeterschaft nicht schaemt. Alle stellen sich auf eine Seite von vornherein. Die Generalisierung ist gewollt, weil dies kein Einzelfall ist. Wo sind die ehrlichen Polizisten? Warum will keiner eine echte Aufklaerung und setzt sich dafeur ein? Ist denen allen wirklich egal, dass sowas passiert? Wo ist da der Anstand und die Abscheu zur Beschmutzung des "Polizei: Freund&Helfer"-Images? Dieser perverse Zussamenhalt aller Beteiligten ist schlimmer als Korruption!

Michael Bernert, 10. März 2015: Wenn es um den Vorfall am Schwedenplatz geht, war ich Zeuge. Ich war ebenfalls Kunde in der Tankstelle und ärgerte mich noch, weil ich die Eskalation so deutlich mitbekommen habe. Die Frau war, als ich das Ganze beobachtete sehr aufgebracht und wurde dann im Stil eines billigen Filmes zu Boden gebracht; ich wollte schon hingehen, um das klarzumachen. Um eine aufgeregte Frau zu beruhigen, braucht es nicht Drohgebärden und Entwaffnungsaktionen wie im Film. Ist mir vollkommen unverständlich!

Markus Koller, 10. März 2015: Ich sehe keine Misshandlungen, ich lese nur von einer harmlosen, arglosen Frau, die nichts Böses wollte, und in die Hände böser Folterpolizisten fiel. Sorry, ich glaub das so nicht. Wie es zu den Verletzungen kam, warum die STA nur eine Seite hörte, das sollte untersucht werden und wenn was dran ist, die Beamten sofort entlassen werden und vor dem Richter landen. Sobald die Exekutive im Spiel ist, die Justizwache o.ä., dann ist die Schuldfrage schon mal klar in den Augen Herrn Klenk.

Luk Dol, 10. März 2015: Die Misshandlung passiert die ganze Zeit oder findest du es angemessen eine halbe Stunde am Boden fixiert zu werden? Ohne klaren Regelverstoß oder Gesetzesbruch...Denk mal nach, Daniel Danieli

Anton Wollner, 11. März 2015: Allein schon wie d erste Beamte sie packt u hinters Auto (warum?) schleift...! Ab 01:09:30 in der Langversion setzt entweder grad im Radio d Refrain ein (Tanz!) oder eine Personengruppe misshandelt jemanden. Nach d mannigfachen Verletzungen zu urteilen, die zw 1h u der US am AKH in Polizeigewahrsam entstanden sind, wohl eher letzteres. Ist dieses Land keine völlige Bananenrepublik, müsste d eine ganze Reihe an Suspendierungen zur Folge haben (Beamte, StA, Amtsärztin, höhere Polizeibeamten,...).

Gerd Hörl, 11. März 2015: Unanständige Menschen, die in solchen Positionen arbeiten, bekommen Rückendeckung von vielen Seiten - diese schwarzen Schafe gibt es vermutlich in allen Berufssparten und Bevölkerungsgruppen mit der gesamten Bildungsbandbreite - Politiker, Ärzte, Wissenschafter, Beamte usw. Man muss diese Leute aus ihren Machtpositionen sofort entfernen - das wäre das einzig richtige Signal - das Problem (Mensch) kann dadurch allerdings nicht gelöst werden - offenbar haben wir Videoüberwachung doch nötig??

Peter Zehnmeter, 11. März 2015: unfassbar

Georg Ortner, 11. März 2015: Ich wurde letzes Jahr Opfer von willkürlicher Polizeigewalt, als die "Cobra" mein Büro stürmte, mich und meinen Geschäftspartner verletzte und mein Mobiliar beschädigte (18.000,- EUR Schaden). Die StA Wien hat das Verfahren gegen den Beamten eingestellt, das BMI bestreitet die Sachbeschädigung. Beweise und Zeugenaussagen werden nicht gewürdigt. Es wird gemauert und vertuscht, das es eine Schande ist in diesem Land zu leben.

Werner Vautner, 11. März 2015: Also wenn das eine Misshandlung sein soll, dann gute Nacht! Solls mal nach Ägypten oder sonstwo hingehen und dort so einen Aufstand mal machen, dann wirds mal ne richtige Misshandlung erleben... Ist doch klar, wenn die Oide der Beamtin mit der Hand vorm Gesicht herumfuchtelt, dass irgendwann einmal Schluss mit Lustig ist...

Rieke Seidl, 11. März 2015: Warum wurde das Video geschnitten? Warum wird der Teil nicht gezeigt, auf dem zu sehen ist, dass sie Frau stockbesoffen ist? Aus welchem Teil des Videos soll etwas zu sehen sein, das man in Zusammenhang mit der Steißbeinverletzung bringen kann? Die Frau war vollfett - wer sagt, dass es die nicht mal auf den Allerwertesten ghaut hat und sie sich ihren A... dabei gebrochen hat? Warum greift die Frau die Polizistin an (ab Sek. 4) ? Aber schon klar, dass man sich derartige Fragen nicht stellen darf.

Wolfgang V., 11. März 2015: Vereidigungsmöglichkeit vor Gericht: Grundsätzlich seine Aussagen nochmals vor Gericht vereidigen lassen, und auch auf Vereidigung der Aussagen der Gegenseite bestehen. Damit sollten sich Fälle wahrheitgetreu(er) kären lassen.

Peter Stadler, 11. März 2015: Das Video beweist, dass die Frau unverletzt, unbewaffnet und körperlich nicht agressiv war. Sie wird dann von mehreren Polizisten hinter den Bus gezerrt und wird Ende der "Amtshandlungen" schwer verletzt im Krankenhaus abgeliefert. Die Verletzungen müssen ihr also von den Beamten zugefügt worden sein. Dass die arme Frau dann noch eine Nacht ohne medizinische Versorgung in einer Gummizelle verbringen muss: das ist unterlassene Hilfeleistung und Folter! Ein Rechtsstaat würde Konsequenzen ziehen!

ilse grabovski, 11. März 2015: -----die polizei hat mehr als ein problem--- ------eine schande für die polizei----- ------eine schande für den staatsanwalt ------so ein verhalten u. arbeitsleistung umgelegt auf einen arbeiter ------gibts die fristlose kündigung---

Zebrastreifen, 11. März 2015: Und die Moral der Gschicht - belaestige keine Polizisten nicht!

Paul Schrader, 11. März 2015: Sehr typisch für Polizisten. Dreierkandidaten, die im Leben nichts erreichen. Keine Höhen, keine Tiefen. In der Schule eher immer gemobbt worden, langweiligstes Mittelmaß. Und im Dienst - wenn sich die Chance ergibt - mal so richtig die Sau rauslassen. Armselige, wertlose Gestalten - möge euch dasselbe wiederfahren.

eze, 11. März 2015: Bei manchen LeserInnenkommentaren hier fragt man sich schon. Wo zum Beispiel sieht da jemand "eine Frau, die Polizisten schubst?" Die maximal aggressive Geste der Frau, die auszumachen ist, besteht darin, dass sie mit ausgestrecktem Zeigefinger eine Polizistin berührt. Außerdem ist sie wohl auch nicht betrunkener als zigtausend andere, die grad den Mitternachts-Silvesterumtrunk hinter sich haben. (Und das sag ich als jemand, der/die selbst zu Silvester oft lieber Fruchtsaft als Sekt trinkt.)

eze, 11. März 2015: Die Verletzungen der Frau sind erheblich schwerer (im Krankenhaus dokumentiert) als die Schürfwunden(!), die ihr angeblicher Widerstand gegen die Staatsgewalt verursacht hat. Warum man am Video wenig erkennen kann, wird klar, wenn man den Artikel liest. Die Frau kam direkt von der Zelle (wo man ihr adäquate Behandlung verweigerte) ins Krankenhaus. Der Skandal besteht darin, dass die Anzeige der Frau ignoriert, GAR NICHT ERMITTELT und statt dessen nur sie angeklagt wurde.

Andreas, 11. März 2015: Die gehören alle belangt. Nicht nur die Polizei. Die Sanitäter, die Polizisten im "Einsatz", der Staatsanwalt, die Polizisten dahinter. So eine Aktion geht nur weil alle die Polizisten decken. Gäbe es für die Konsequenzen (Richter, Staatsanwälte, etc. ) dann würde sowas sofort abgedreht.

Bernhard Hölzl, 11. März 2015: 1. Die meisten Fälle von Polizeigewalt betreffen seit Jahren nicht ganz Österreich, sondern bestimmte Reviere, z.B. am Schwedenplatz. Warum stellt die interne Kontrolle diese nicht endlich ab? 2. Die Justiz steht immer auf der Seite der Täter in Uniform und deren zivile Opfer werden verurteilt, zumindest wegen "Widerstands gegen die Staatsgewalt". Entspricht das einem Rechtsstaat? 3. Wenn es an den Gesetzen liegt: Warum schützen sie unbescholtene Bürger nicht vor Willkür?

Valentina S., 11. März 2015: DANKE, Herr Dr.Klenk!! Sie sind der einzige Ihrer Branche, der Tatsachen beim Namen nennt. Ohne Sie wäre Österreich total "daschossen". Bitte weiter so, DANKE!!

Gerald Listmaier, 11. März 2015: AN DIE POSTER HIER: Die Misshandlung sieht man im 0:45 Sekunden Video nicht, dazu müssen Sie die LANGVERSION anschauen.

schandfleck P., 11. März 2015: Wenn es richtig ist, dass eine wehrlose unbescholtene Frau zu einem Alkotest aufgefordert wird obwohl keine Rechtsgrundlage und wenn dann diese 47 jährige Frau beinahe eine halbe Stunde lang von mehreren Polizisten am Boden gedrückt wird, während ein Dutzend Polizisten rundherum stehen und aufpassen und wenn dann diese Frau in eine Zelle gesperrt und erst am nächsten Tag mit ihren schweren Verletzungen ärztlich versorgt wird, so ist das eine riesige Schande für die Polizei und den Rechtsstaat.

Alexandra S., 11. März 2015: Meinem Freund un mir ist Silvester 2013 zu 14 ähnliches passiert, ich wurde ohne Grund angegriffen und er zu boten gerissen, und zusammengeschlagen und abgeführt auf der nachstelle noch 2 mal zusammengeschlagen und ist darauf hin eine Woche mit einer schweren Gehirnerschütterung in KH gelegen. Anscheinend ist das bei der Polizei zu Silvester normal unschuldige Bürger zu misshandeln! Gehören alle gefeuert, aber das gibts in Österreich nicht, alles vertuscht! SCHANDE!

Peer da Zachel, 11. März 2015: ich sehe eine Frau, die ganz offensichtlich zum wiederholten Mal eine Amtshandlung stört, die Beamtin berührt Und das anscheinend ziemlich betrunken. Die Dame erwähnt in dem Interview, die Beamten geschlagen und getreten zu haben. Einen Polizeibeamten spricht man während einer Amtshandlung als Unbeteiligter nicht an, man berührt ihn nicht und schon gar nicht schlägt oder tritt man nach ihm. Wer das nicht versteht, ist völlig fehl am Platz und hat in der Öffentlichkeit nichts zu suchen.

Optisch getäuscht, 12. März 2015: Der Artikel bringt mich irgendwie zum schmunzeln. Für mich macht der Herr Klenk "nachweislich" falsche Aussagen über den Ablauf im Video. Auch empfehle ich ihm einmal im Vollrausch aggressiv gegenüber Beamten zu werden (den Spass hab ich mir schon gemacht), dann hätte er jetzt einen Zettel auf dem ihm die rechtlichen Rahmenbedingungen einer "Anhaltung" erklärt werden.

Georg Zaunschirm, 12. März 2015: Bitte lieber Falter, zeigt uns doch das ganze Video, damit wir uns ein vollständiges Bild des Ablaufs machen können. Vielleicht hilft Euch ja der ORF aus? Der hat einen Ausschnitt der um 01:05:24 beginnt und dann leider um 01:05:31 für zweieinhalb Minuten unterbrochen wird, und dann erst um 01:08:04 wieder weitergeht..? Danke für die seriöse Berichterstattung! http://tvthek.orf.at/program/ZIB-20/1218/ZIB-20/9375957/Polizeigewalt-in-Wien/9376675

Enrico H., 12. März 2015: Frage 1) Wurden auch die "Freunde und Helfer" zum Alkotest geladen, wäre vielleicht recht aufschlussreich gewesen! 2) Wie lange ist ein Staatsanwalt noch im Amt, der aus Bequemlichkeit, Fahrlässigkeit oder schlichtem Unvermögen eine vermutlich unschuldige Frau doch glatt vor den Richter zerren will, die vermutlichen Täter der Polizei aber verschonen will, kein Video anfordert und nichts zur ordentlichen Aufklärung beizutragen gewillt ist!! Weg mit solchen unbrauchbaren Leuten aus diesem Amt!

peter wirth, 12. März 2015: polizei dein feind und nicht helfer!!! wie kann es das in einem sogenannten rechtsstaat im jahre 2015 geben? alle beteiligten inklusive amtsarzt und juristen müßten bestraft werden. aber ich bin mir sicher die ganze sache wird wieder vertuscht!!! ich hatte auch ein erlbniss aber leider keine videoaufzeichnung und zeugen helfen ja in österreich nicht wirklich. was ist aus der badeschiffgeschichte geworden?? danke ans falterteam und bitte dranbleiben!!

Manfred Schlagnit, 12. März 2015: Österreich ist schon lange ein Unrechtsstaat, wie hier wieder einmal zu sehen ist. Unsere Politiker legitimieren dieses Vorgehen. Ich bin mit meiner Firma schon abgewandert. Diese Vorkommnisse bestärken mich, daß die Entscheidung, Ö zu verlassen richtig war, da die staatliche Willkür die Dimension wie in einer Diktatur angenommen hat. Gute Besserung !

özi keske, 12. März 2015: 250 anzeigen im jahr gegen polizeigewalt und nicht eine anklage ... verdächtiger gehts ja nicht mehr !!!! moral von der geschicchte in uniform darfst machen was du willst und die bevölkerung ist immer schuld traurig

Stephan Ulver, 12. März 2015: Eine fremde Person hat einen Polizisten nicht an den Waffengürtel zu greifen-schon gar nicht im ungünstigsten Moment (die Polizistin wirkte gerade abgelenkt). Deutet sie wegzugehen und man hebt einen schweren Sack sieht das auch nicht nach Kooperation aus und kann vom Kollegen als gefährliche Angriffposition gesehen werden. Den Fußtriit der Frau konnte ich auch erkennen - Situation war ruhig und danach musste sich der angegriffene Beamte zu ihr runterbeugen.

Stephan Ulver, 12. März 2015: Keiner der vorbeigehenden Personen hat nachgefragt ob die Amtshandlung ok sei, selbst die Rettung fuhr weiter. Gut fand ich die Ablöse der Belegschaft (Polizistin fuhr früher weg-das kann deeskalierend wirken, aber trotzdem ist mir die Anzahl der rumstehenden Polizisten viel zu hoch! 4 sollöten für eine angreifende, Sack hebende, schimpfende und tretende Frau leicht reichen. 2 Personalkosten sollte wegen des deutlich sichtbaren schlechten Verhaltens selber zahlen.

Stephan Ulver, 12. März 2015: Bei so vielen Zeugen muss man sich kein schlechtes Video ansehen-hier fielen genug Personalkosten (leider nicht verrechenbar) an. Meinen Steißbeinbruch bemerkte ein Arzt erst viele Jahre später-bei einem Röntgen. Die Verletzung passierte wohl beim zur Eigensicherung Hinlegen eines betrunkenen oder unglücklichen Körpers.

peter wirth, 13. März 2015: wo bleiben die mahnenden stimmen unserer politik und unseres herrn bundespräsidenten welche ja uns österreicher schützen und "vertreten" sollten. sehr herr dr. klenk danke das sie sich für uns alle einsetzen. vielleicht könnten sie hrn dr. fischer erinnern. es ist alles ein wahnsinn. siehe auch kurier vom 13.03.2015 amnesty chef patzelt übt scharfe kritik!

Ronald S., 13. März 2015: Diese Schlägertypen gehören aus der Polizei entfernt und als Gewalttäter unter besonders erschwerenden Umständen angeklagt. Wo bleibt da unser Rechtsstaat?

Bananenrepublik, 13. März 2015: Das Video beweist gar nichts, vorallem da es 1. Keinen Ton gibt 2. Den Ablauf der Festnahme beim Polizeibus gar nicht deutlich erkennen kann 3. Das Video von den netten und ach so neutralen Kollegen vom Falter und co. so zurechtgeschnitten worden ist, dass man die Anfänge und den Grund der Amtshandlung gar nicht sieht. Wo ist der Beginn dazu? Eine zwangsweise Wegweisung ist keine Misshandlung! Den Rest wie schon erwähnt sieht man nicht!

Albert, 13. März 2015: Was wollte die Frau eigentlich von der Polizei?

rudolf m., 13. März 2015: wann werden endlich mal "native-police-speaker" eingeladen...? es gibt soviele "ehemalige" welche mit den diversesten zuständen nicht mehr konform gegangen sind...die sprache der "verdunkelungen" ist ein in wien eindeutig und gleichsam gebrauchter jargon...und ja - es finden und fanden immer schon solche begebenheiten statt...nur wird es (auch journalistisch) leider nicht zielführend betrieben...

Rudolf Mang, 14. März 2015: bananenrepublik@: völlig klar - die frau hat sich am heimweg selbst verletzt um die wiener polizei anpatzen zu können...steißbein zu brechen ist halt mal ne stufe über "zwangsweiser wegweisung"....wann lernen polizisten endlich mal - sich von übergriffen/taten durch kollegInnen zu differenzieren? das ewige "decken" versteht der halbwegs intelligente "zuseher" dann doch als falsch...

Rudolf Mang, 14. März 2015: waren die beiden beamtinnen - welche ja offensichtlich die "amtshandlung" geleitet hatten, so schlecht ausgebildet oder so in unmittelbarer bedrohungslage, dass ein herbei eilen (aus etwa 10m entfernung) einen "zugriff" von hinten nötig machte? wie konnten die zur "nothilfe" heran stürmenden beamten vom bus aus die parameter der nachträglich erfolgten Festnahme persönlich wahrnehmen? alles fragen - worauf "bananenrepublik@" vermutlich stumm bleiben wird...

Dieter B., 14. März 2015: Warum fehlt der Anfang in dem Video wo zu sehen ist das diese Frau betrunken zu den Polizisten wankt? Das wird natürlich wieder vertuscht vom Falter. Wie üblich. Habe beim Falter nichts anderes erwartet. Schade

Gerlinde Polesnik, 15. März 2015: https://www.change.org/p/polizeigewalt-in-nrw-polizeiopfer-fordern-aufkl%C3%A4rung-und-schutz

Weiler Reinhard, 15. März 2015: Es ist völlig egal was die Frau alles "falsch gemacht" hat. Polizisten haben dahingehend geschult zu sein, dass sie de-eskalierent auf eine Betrunkene einwirken können. Ohne Ihr die Knochen zu brechen. Ohne sie zu misshandeln. Ohne sie zu beschimpfen. Ohne ihr ärztliche Hilfe zu verweigern. Das sind keine Polizisten sondern Kriminelle in Uniform! Und der Polizeipräsident und der Innenminister haben gefälligst Konsequenzen aus diesen Fällen zu ziehen.

Tom Hill, 15. März 2015: Lieber Hr. Klenk, entgegen Ihrer Äußerung heute im Interview in Puls4 ist nicht die gesamte Amtshandlung zu sehen. Ihre hier veröffentlichte Geschichte liest sich wie eine Liebesgeschichte. Mit Ihrer Phantasie hätten Sie Kinderbuch-Autor werden sollen! Eine betrunkene Frau, die mit ein paar Polizisten "Nettigkeiten" austauscht - hahaha. Vom wahren Leben haben Sie null Ahnung ;)

Peter M., 15. März 2015: Ich sehe da keine Misshandlungen und wenn man sich die Vollversion der Tankstellenszene genau anschaut, kann man klar und deutlich erkennen, dass die alte Frau die Amtshandlung gestört hat und sich aktiv im Nachhinein gewehrt hat. Dieses Zeitungsblatt Falter bringt nur falsche Information zugunsten der linken Gesellschaft heraus, damit die ohnehin sozial-schwachen Berufsdemonstranten einen Grund haben wieder auf die Straße zu gehen.

Thomas H., 16. März 2015: Warum lügt dieser Journalist bewusst im TV??? Dieses Video ist keineswegs komplett. Es fehlt der Anfang wo man sieht das diese Person betrunken zu den Polizisten wankt und eine Amtshandlung stört. Bitte um Aufklärung!!!!!!

Christian E., 16. März 2015: Mann muss in dem Kontext auch sagen, dass die wenigsten aus Überzeugung zur Polizei gehen. Oft sind dies Menschen die wenig bis keine Ausbildung haben und dann als letzten Strohhalm die Polizeiausbildung beginnen.Dies ist ja auch der Polizei selbst bekannt, deswegen auch seit Jahrén die Inserate beim AMS. Da fängt meiner Meinung schon das Übel an!

Stefan P, 17. März 2015: Dieser Artikel ist ein Armutszeugnis eines Journalisten! Sie hätten Autor werden sollen.

Roman 123, 23. März 2015: (1) Jeder nach § 45 Festgenommene oder nach § 46 Vorgeführte hat das Recht, daß auf sein Verlangen ohne unnötigen Aufschub und nach seiner Wahl ein Angehöriger, in den Fällen des § 45 Abs. 1 Z 1 und des § 46 auch ein Rechtsbeistand, von der Festnahme (Vorführung) verständigt wird. Bei der Festnahme (Vorführung) und Anhaltung ist auf die Achtung der Menschenwürde des Betroffenen und auf die möglichste Schonung seiner Person Bedacht zu nehmen.

Ronald Kammerer, 24. März 2015: Warum werden die Typen vom Samariter Bund wegen unterlassener Hilfeleistung eigentlich nicht angezeigt??

Thomas H., 25. März 2015: Ganz genau! Der Polizei alles verbieten wollen, die Samariter anzeigen aber eine Amtshandlung völlig betrunken stören dürfen usw. Echt Unfassbar was hier zu lesen ist. Aber alle die hier die Polizei kritisieren sind dann die ersten die danach schreien wenn ihnen das Dreirad gestohlen wurde.

Michael Amplatz, 13. August 2015: Die hier "keine Misshandlung erkennen" können, sollen doch bitte den Artikel anständig lesen. Und wer nicht lesen kann, bitte auch nichts schreiben.

Dieter Schwarz, 29. Oktober 2015: Es ist tatsächlich erschütternd, welches Trugbild ein Teil der Bevölkerung von Polizeiarbeit hat. Man fühlt sich bei manchem Kommentar in graue Vorzeiten der Kottanfolgen versetzt,als Festgenommene wirklich noch ihre "Pflichtwatschn" erhielten. Die Bevölkerung erwartet menschenrechtskonforme und deeskalierende Polizeiarbeit und lässt selbst oftmals jeden Respekt, Höflichkeit und Anstand missen. Wer Rechte hat, hat auch Pflichten. Im Übrigen gilt auch für Polizisten die Unschuldsvermutung.

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