Neue Zürcher Zukunftshoffnung

Die NZZ versucht, in Österreich eine digitale Zukunftsnische für den Journalismus zu finden. Im Moment gibt es vor allem eines: Fragezeichen

MEDIEN | INGRID BRODNIG | aus FALTER 47/14 | 4 Kommentare   

Illustration: Oliver Hofmann

Illustration: Oliver Hofmann

Eines vorweg: Bisher lässt sich nicht sagen, ob die NZZ Österreich journalistisch reüssieren wird, ob das publizistische Konzept aufgeht oder doch zum Scheitern verurteilt ist. Dazu ist es noch viel zu früh. Die NZZ Österreich ist ein Onlinemedium, das gerade erst Konturen annimmt.

Doch eines kann man schon jetzt behaupten: Der Österreich-Ableger der NZZ ist die derzeit spannendste Neugründung am heimischen Medienmarkt, weil sie die Frage aufwirft, wie Journalismus in digitalen Zeiten überleben kann, und tatsächlich versucht, eine Antwort auf diese Frage zu liefern.

Lesen Sie diesen Artikel in voller Länge mit Ihrem Abo-Onlinezugang:

Ihre Abonummer:   Ihr Passwort:  

Alle Artikel aus FALTER 47/14 finden Sie ab dem Erscheinungstag der Printausgabe im FALTER-Archiv!


4 Kommentare zu “Neue Zürcher Zukunftshoffnung”

Katrin Werzinger, 21. Januar 2015: liebe Frau Brodnig, ist das eine versteckte Werbung oder ein redaktioneller Bericht?

Katrin Werzinger, 22. Januar 2015: ich vermute, es handelt sich um den selben Herrn Fleischhacker, der sich rühmte, dass ein (Groß)Teil seiner Mitarbeiter (bei "die Presse") als Volontäre arbeiten und sich glücklich schätzen dürfen mit/bei ihm arbeiten zu dürfen, und dass das weitere Ziel es sei, dass die Mitarbeiter sogar dafür bezahlen? ist das der neue Qualitätsjournalismus?

Karl-H.Walloch, 28. April 2015: Der Kampf beginnt mit nzz.at in Österreich um Köpfe und Geldbörsen. So gut wie im Falter-Beitrag geschrieben ist der Gewinn für den NZZ Medienkonzern nicht. Ob nzz.at für die Krise im deutschsprachigen Zeitungsgeschäft tagt, werden wir sehen. In der Bundesrepublik Deutschland hat die Funke Gruppe, die von Springer Zeitungen übernahm, auch mit Auslagenschwund (Hamburger Abendblatt) damit weniger Gewinn zu kämpfen. 28.04.2015

Gabriele Berghammer, 4. Mai 2015: auch darf man sich fragen, wer angesichts der fülle an hochqualitativem (auch online-) journalismus 14 EUR im monat für eine online-zeitung berappen möchte, die von einem NEOS-politiker und einer österreichischen PR-agentur lanciert wurde... ja, katrin werzinger, auch das scheint ein aspekt des neuen österreichischen unabhängigen qualitätsjournalismus zu sein...

Artikel kommentieren

Bitte geben Sie Ihren vollständigen Vor- und Nachnamen, sowie eine gültige E-mail-Adresse ein. Wir behalten uns vor, Kommentare mit unvollständigen Angaben oder unangemessenem Inhalt nicht zu veröffentlichen. Die geteilten Kommentare müssen nicht der Meinung der Redaktion entsprechen, die inhaltliche Verantwortung trägt ausschließlich der Verfasser des jeweiligen Kommentares.

(wird nicht veröffentlicht)


*

ANZEIGE