Zwei Millionen von der Novomatic

Ein neues Gerichtsgutachten dokumentiert, wie der Glücksspielkonzern Novomatic die Freunde Karl-Heinz Grassers mit zwei Millionen Euro entlohnte. Wo war die Leistung? Wohin floss das Geld? Das fragt sich auch der Gutachter

POLITIK | FLORIAN KLENK | aus FALTER 15/14   

Foto: APA/Helmut Fohringer

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Am dritten März traf bei der Staatsanwaltschaft ein lange erwarteter Papierziegel ein: das 612 Seiten starke Gutachten des Wirtschaftsprüfers Matthias Kopetzky. Es ist ein wichtiges Dokument, Karl-Heinz Grasser kennt es seit zwei Wochen. Er sagt, es entlaste ihn.

Kopetzky analysiert darin die Zuwendungen des Glücksspielgiganten Novomatic an Walter Meischberger und Peter Hochegger, die engsten Berater und Lobbyisten des Ex-Finanzministers. Die Novomatic, so stellt sich nun heraus, hat eine stattliche Summe locker gemacht, um Druck auf die Politik auszuüben: zwei Millionen Euro.

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