Beruhigt Euch!

Auf Twitter, Facebook und Co regiert die Empörungskultur. Dissidente Meinungen verstummen aus Angst vor Repressalien

MEDIEN | INGRID BRODNIG | aus FALTER 03/14 | 2 Kommentare   

Illustration: Jochen Schievink

Illustration: Jochen Schievink

Die Idee klang gut. Twitter sollte ein Ort des Gedankenaustauschs und der Demokratie sein. Ein öffentlicher Raum, der Menschen und deren Meinungen verbindet.

Doch es kam anders: Twitter ist oft kein Instrument der Aufklärung, sondern ein Werkzeug der Empörung: Rechthaberei, Rudelverhalten, Schadenfreude dominieren die Timeline der User. Tagelang wird darüber gestritten, welches Wort die adäquate Bezeichnung ist, wenn sich ein Spitzensportler outet. Darf man sagen, er habe sich zu seiner Homosexualität „bekannt“, oder ist man dann bereits homophob?

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