Lobbystan forte

Wie Lobbyisten eines Waschmittelkonzerns und die Innenministerin die österreichische Drogenpolitik attackieren

POLITIK | FLORIAN KLENK | aus FALTER 17/13 | 9 Kommentare   

Der Leiter des Referats für Substitutionsfragen der Ärztekammer. Der Leiter des Referats für Drogentherapie. Der Wiener Drogenkoordinator. Der Drogenbeauftragte der Stadt. Der Mitbegründer der Gesellschaft für arzneimittelgestützte Behandlung von Suchtkranken:

Es war eine hochkarätige Expertenrunde, die sich da vergangene Woche zu einer Pressekonferenz im Café Landtmann versammelte. Die Herren Ärzte, seit Jahren in einer wohlfahrtsstaatlichen Drogenpolitik engagiert, sind wütend.

Die Substitutionstherapie, also die Verabreichung von Heroinersatz an Suchtkranke, werde da gerade kriminalisiert, warnten sie. Von Politikern, von konservativen Blättern und von Lobbyisten.

Bestellen Sie hier ein FALTER-Abo Ihrer Wahl inklusive Online-Zugang, um diesen sowie alle anderen FALTER-Artikel sofort im Volltext zu lesen.
Holen Sie sich hier Ihren Online-Zugang und lesen Sie diesen sowie alle anderen FALTER-Artikel sofort im Volltext.

Lesen Sie diesen Artikel in voller Länge mit Ihrem FALTER-Abo-Onlinezugang.

Passwort vergessen?

Alle Artikel aus FALTER 17/13 finden Sie ab dem Erscheinungstag der Printausgabe im FALTER-Archiv.



FALTER 4 Wochen testen
×