“Das ist zum Teil Telefonseelsorge”

Ein Kärntner Umfrageinstitut arbeitet mit dubiosen Mitteln. Bis nach Wien hat sich das nicht herumgesprochen

WOLFGANG RÖSSLER | aus FALTER 06/13 | 3 Kommentare   

Eine „Neidgenossenschaft“ sei das Geschäft mit der öffentlichen Meinung, sagt Franz Witzeling. Zu viele Rivalen gebe es, „die uns ans Bein pinkeln wollen“.

Witzeling, Gründer und Chef der Umfrageagentur Humaninstitut Klagenfurt, fühlt sich ungerecht behandelt. Dabei räumen österreichische Medien seinen Studien viel Platz ein. Etwa wenn er berichtet, dass jeder dritte Österreicher Grünen-Chefin Eva Glawischnig im RTL-Dschungelcamp sehen möchte. Fast alle überregionalen Medien arbeiten mit den Daten des Humaninstituts; in der Wiener Zeitung hat Witzeling eine Kolumne; sogar das Bundeskanzleramt buchte vor einigen Jahren seine Expertise. Bloß in Kärnten wird schon seit langem getuschelt, es gehe bei der Agentur mit Sitz am Alten Platz nicht ganz mit rechten Dingen zu.

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