“Der Journalismus ist nicht kaputt”

Dass Google den Zeitungshäusern Geld geben soll, hält er für falsch: Richard Gutjahr ist Journalist und Blogger. Er glaubt fest daran, dass die Leser im Netz für einzelne Artikel eigentlich zahlen wollen

INGRID BRODNIG | aus FALTER 49/12 | 5 Kommentare   

Deutsche Verleger wollen Geld von Suchmaschinen, damit diese zu ihren Artikeln verlinken dürfen (siehe Seite 23). Österreichische Zeitungsverleger rufen nach einer höheren Presseförderung, weil Anzeigenerlöse zurückgehen. Eines ist klar: Das herkömmliche Geschäftsmodell des Journalismus funktioniert online nicht mehr und ein neues Konzept fehlt. Richard Gutjahr ist Blogger und Journalist. Er hat kein Verständnis für die Klagen der Verleger, sondern eigene Ideen: Die Branche soll sich zusammenschließen und Centbeträge pro Artikel einheben. So kämen Millionenbeträge zusammen. Gutjahr ist diese Woche zu Gast in Wien und hält einen Vortrag. Vorab sprach der Falter mit ihm über den angeschlagenen Journalismus und die Verblendung der Branche.

Falter: Herr Gutjahr, in Deutschland wird über das sogenannte Leistungsschutzrecht gesprochen. Was halten Sie von der Idee, dass Google die Verlage dafür bezahlt, damit es zu ihren Artikeln verlinken darf?

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