“Regietheater ist Mainstream”

Daniel Kehlmann über sein neues Stück und seine alten Vorbehalte gegen den Theaterbetrieb

WOLFGANG KRALICEK | aus FALTER 45/12 | 1 Kommentar   

Daniel Kehlmann hatte seinen ersten großen Theaterauftritt im Sommer 2009 als Eröffnungsredner der Salzburger Festspiele. Der gefeierte Romanautor, der damals noch kein Theaterstück geschrieben hatte, polemisierte in seiner Rede gegen das deutsche Regietheater, das er als „letzte verbliebene Schrumpfform linker Ideologie“ bezeichnete.

In der Zwischenzeit hat Daniel Kehlmann zwei Stücke geschrieben. Das erste, „Geister in Princeton“, wurde voriges Jahr im Grazer Schauspielhaus erfolgreich uraufgeführt. Es handelt von Leben und Werk des österreichischen Mathe-Genies Kurt Gödel, wobei die Dramaturgie des Stücks Gödels Prinzip der „Gleichzeitigkeit“ folgt. Für „Geister in Princeton“ wurde Kehlmann kürzlich mit dem Nestroy für das beste Stück der Saison ausgezeichnet.

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