“Journalismus ist mehr als ein Job”

Ex-Pressechefredakteur Michael Fleischhacker über die Presse und die Welt

MEDIEN | ARMIN THURNHER | aus FALTER 34/12 | 8 Kommentare   

Als vor ein paar Tagen Michael Fleischhacker als Chefredakteur der Presse abtrat, war das Rätselraten groß. Fleischhacker begnügte sich mit einem Abschiedsbrief in seinem Blatt, auf andere Statements verzichtete er. In diesem Gespräch – dem bisher einzigen nach seinem Abgang – spricht er über seine Zukunft, vor allem aber darüber, wie er seinen Job aufgefasst hat, was Journalismus sein kann und sein soll. Und natürlich darüber, was das ist, die Presse und Die Presse.

Falter: Herr Fleischhacker,
überrascht, dass es so weit kam?

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8 Kommentare zu ““Journalismus ist mehr als ein Job””

gunther sackl, 22. August 2012: lustig zu lesen - auch wenn mensch wie ich doch recht oft zur sicherheit bei wikipedia nachliest - ja, ja, ist auch nicht der weisheit letzter schluss. der eine nur bedingt eitel, der andere fehlerfrei ... zwei interessante köpfe innerhalb der österreichischen printmedienwüste. bald wird mensch fleischhacker im falter lesen, ich schwörs euch ... und nein, ich bin auch nur bedingt eitel, sonst würd' ich hier ja nicht meinen senf dazugeben ;-)

Anita Hafner, 22. August 2012: Das Gespräch als journalistische Textform ist unterverwendet! Schön zu lesen

Jürgen Dorn, 22. August 2012: Kennen Sie ein Business in dem man sich einen Funken Ehrlichkeit & Aufrichtigkeit kaufen kann? Wenn, dann ist es der objektive, unabhängige Journalismus, goutiert durch eine wohlgemeinten Note an reiner Subjektivität. So kenne und schätze ich Herrn Fleischhacker ; ) ... Nicht mit Bedauern zurückblicken, mit einem Lächeln in die Zukunft schauen! Ich wünsche Ihnen, dass Ihr Wunschtraum ein eigenes Printmedium rauszubringen, gelingt.

Mario Thomas König, 23. August 2012: mit meiner subjektiven Wahrnehmung möchte ich festhalten, dass meine postings im Forum der Presse nicht mehr so oft zensuriert werden, zumal ich so ein Links - Linker bin....und es escheinen auch immer mehr Links - Postings ab nun in der Presse...hat das auch etwas mit dem Abgang des Liberalen Herrn Fleischhacker zu tun..???

Hans Albers, 29. August 2012: Wirklich tolles Interview. Nur leider nimmt sich der Interviewer selbst mal wieder viel zu wichtig. Statt Fragen zu stellen, teilt er uns mehrmals auch seine Meinung mit. Who cares? Würde seine Meinung interessieren, würde er selbst interviewt werden. So aber soll er einfach seinen Job machen und Fragen stellen. Was ist bloss los mit diesen eitlen Journalisten?

Magdalena Scheucher, 9. September 2012: Dass es das noch gibt... ... nur was uns (in der Seele) wirklich weh tut, lässt uns wachsen und macht unds größer.... ich wünsche Herrn Fleischhacker alles Gute!

Marina Purtic, 20. Oktober 2012: Danke für das Gespräch, an die beiden. (ich habe es erst heute gelesen nachdem ich über der Abschiedsfeier in der Presse gelesen habe) Hrn. Fleischacker möchte ich nicht vermissen, in der Presse, in der Öffentlichkeit, im ORF? Die Rebellen sind mir sympathisch weil die ein wichtiger Teil der Gesellschaft- und Menschheitsentwicklung sind. Es ist schön mehr davon zu haben..

Peter Linzer, 4. April 2013: Zufällig und spät habe ich dieses Gespräch mit Freude gelesen und verzeihe Herrn Thurnher auch seine eitle Meinungsdarbringung, zumal es dem Gespräch durchaus förderlich war. Michael Fleischhacker ist für mich der autentischeste und glaubwürdigste Journalist in der österreichischen Medienlandschaft. Ich wünsche ihm möglichst bald eine ihm mehr enstprechende Plattform als die derzeitigen Fingerübungen. Eine 2-monatige Talkshow oder Live-Diskussion Thurnher - Fleischhacker über Aktuelles oder auch Generelles fände ich toll!

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