Stronachs Staatsaffären

Frank Stronach schimpft auf die Politik, obwohl er von ihr mehrfach gerettet wurde

WOLFGANG ZWANDER | aus FALTER 28/12 | 10 Kommentare   

Nachdem Frank Stronach die Studenten eine Stunde lang getadelt hatte, sie seien schlapp, verweichlicht und mit Staatsmilch aufgezogen, bedankten sie sich dafür mit lautem Applaus. Ende vergangenen März war der austrokanadische Millionär zu Gast im bis auf den letzten Platz gefüllten Auditorium Maximum an der Wirtschaftsuniversität Wien, um über seine „Revolution des Denkens“ zu sprechen. Der wichtigste Punkt seines Impulsvortrags: „Die jetzigen Parteien sind eine Katastrophe, wir haben eine Scheindemokratie mit Zwangskammern.“

Mit Fundamentalkritik an Parteien und Gewerkschaften, Proporz und Sozialpartnerschaft redete Stronach sich schnell ins Herz der gelfrisierten WU-Studenten. Wenn es nach ihm geht, wird er künftig nicht mehr nur im Hörsaal politisieren, sondern auf der großen Bühne der Politik.

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10 Kommentare zu “Stronachs Staatsaffären”

Ein kritischer Optimist, 13. Juli 2012: Unter Blinden ist selbst der Einäugige ein König. Es wird wohl nicht ausbleiben die Masse zu motivieren sich aus ihrer selbstverschuldeten Unmüdigkeit zu begeben. Insoferne haben auch Haiders und Strohsäcke ihr Gutes.

Hausverstand, 13. Juli 2012: "Ex-FPÖ-Vizekanzler Karl-Heinz Grasser" Grasser war natürlich nie Vizekanzler. Freud'scher Verschreiber??

anfragerin, 13. Juli 2012: wäre interessant, ob es hier auch einen zusammenhang zwischen stronach und scientology gibt; es wurde bereits in den jahren zuvor immer darüber gemunkelt, nie aber wirklich bestätigt ...

„Little America“ in Oberwaltersdorf – elitäres Wohnen am Golfplatz | urbaniZm, 18. Juli 2012: [...] Infrastruktur wie Straßen, Straßenbeleuchtung, etc. selbst errichten und erhalten. In bewährter Form scheint hier Frank Stronachs Firma nicht wirklich bemüht für einen schlanken Staat zu sorgen. [...]

holga weitflug, 14. August 2012: es war dar festsaal, nicht das audimax... bitte um richtigstellung

Zeiten des Wandels: eine Sammlung von Links auf dem Weg in ein neues Zeitalter – August 2012 « architektur, umwelt + bewusstsein Irmgard Brottrager, 15. August 2012: [...] Frank Stronach: “Die jetzigen Parteien sind eine Katastrophe, wir haben eine Scheindemokratie mit Zwangskammern.” http://www.falter.at/falter/2012/07/10/stronachs-staatsaffaeren/ [...]

werner hochegger, 11. Oktober 2012: zu dem artikel muss aber auch gesagt werden da stronach erkannt hat wenn man den köpfen (vorstände aufsichtsräte) in den betrieben blind vertraut gehts den bach runter daher hat er bei seinen sanierungen in erster linie den vorstand aufsichtsräte entlassen und auf ein gesundes nivou geschrumpft und gekürzt. na ja und zu dem post little amerika. wenn gemeinden einen gelernten elektriker oder automechaniker zum pflanzen von tulpen einsetzen weil er über dreissig ist und keinen führerschein hat oder sonnst jemandem nicht zu gesicht steht sieht man wieder den wasserkopf wie er denkt.

RSO zu “Team Stronach für Österreich” « Entdinglichung, 30. Oktober 2012: [...] vgl. „Stronachs Staatsaffären “, Falter 28/12, Bewerten:Teilen Sie dies [...]

Franz Eberhart, 6. März 2013: Wer Politiker kauft, um voran zu kommen, sich Grundstücke zu einem zehntel des Preises einverleibt, obwohl er Milliarden hat, um bei eventuellem Weiterverkauf richtig abzusahnen, sein Geld in Rothsch…-Banken, in Steuerparadiesen wie der Schweiz, Goldman Sachs … anlegt, den Arbeitern zu wenig bezahlt, die Milliardenfirma sollte nämlich ein Vielfaches des normalen, von der doofen Gewerkschaft, (absichtlich?) schlecht ausgehandelten Lohnes bezahlen müssen oder eben dementsprechend mehr Steuern zahlen, der sollte, auch wenn seine Partei über 10 % der Wähler hat manipulieren können, sogar in Österreich schön brav sein Schnäuzchen halten. Ein Glück für solche Typen, dass die Wähler nicht recherchieren und Leute wählen, von denen sie überhaupt nichts wissen, außer dem Schwachsinn, der sie über die eh noch dazu sau dämliche Werbung erreicht. Solchen Völkern kann man einfach nicht helfen! In Österreich sind sogar Studierte geistig äußerst bescheiden bemittelt, mehr ist dazu nicht zu sagen. Gäbe es mehr solche Leute, wie folgende Leserbriefschreiberin (Monika H., Artikel Nr. 3), dann hätten es Populisten, wie auch Stronach einer ist, wenigstens nicht so leicht: http://juergenelsaesser.wordpress.com/2013/02/25/video-ken-jebsen-bei-compact-live-in-der-diskussion-mit-team-stronach/

karl ullmann, 15. März 2013: mag schon, dass einiges von diesem artikel stimmt, zb. 1988 wollte S. mit einem neuen sportauto heraus kommen, die folge ungeheure kosten, darauf hin, nahm ihm die bank of NS die schlüssel weg und er durfte nicht mehr in seine büros, die bank wollte 11 milliarden $, und frank bekam einen grossen teil von verschiedenen unionfunds das geld, die selben leute die S. dann letztendlich frankie auskauften, heute hat er ausser aktien nichts mehr mit magna zu tun, aber wieder war sein traum eine eigene autofirma zu haben, zum verhängnis, der opelankauf, der mio $ kostete, und da hatten die geldgeber genug vom frankieboy, übrigens in kanada ist die gewerkschaft drinnen, nach harten kämpfen, die sich über jahre hinzogen,auch der magna konzern mit S. war kein verschmelzen, sondern der magna konzern gab stronach 10% des wertes in aktien, S. verkaufte keine aktien, und bei der nächsten Generalversammlung, lies er die aktien auszählen, und mit seine 10% hatte er die majorität der stimmen und er er übernahm den vorsitz,es gäbe noch einige andere stückerln von stronach zu berichten

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