Jenseits von Krähwinkel

Ein Gespräch mit Maria Schaumayer über globale Exzesse des Kapitals, Frauenkarrieren und echte Armut

HERWIG HÖLLER, THOMAS WOLKINGER | aus FALTER 35/09   

Es ist lange her, dass Maria Schaumayer zuletzt auf der Teichalm war. Vor 62 Jahren hat sie einmal eine Radtour von Fürstenfeld aus gemacht. Drei Patschen hat sie gehabt, das ganz steile Stück auf die Alm wurde geschoben, erinnert sich Schaumayer, deren spätere berufliche Karriere zumindest ebenso steil verlaufen sollte. Als sie 1990 Präsidentin der Oesterreichischen Nationalbank wurde, waren Notenbanken eine rein männliche Domäne. Und als Regierungsbeauftragte für NS-Zwangsarbeiter brachte sie eines der unrühmlichsten Kapitel österreichischer Geschichte zu einem erfolgreichen Abschluss. Heuer ist Schaumayer auf die Teichalm zurückgekehrt. Nicht um zu wandern, das erlaube ihr Alter leider nicht mehr, sondern um beim Teichwirt mit Gleichgesinnten Bridge zu spielen.

Falter: Es ist fast ein Jahr her, dass die Investmentbank Lehman Brothers kollabierte …

Abo hier bestellen Abo hier bestellen
Bestellen Sie hier ein FALTER-Abo Ihrer Wahl und erhalten Sie sofort einen Digitalzugang, um Artikel kostenfrei zu lesen.
Wenn Sie kein FALTER-Abo haben, können Sie diesen Artikel hier einzeln kaufen, als neuer Nutzer kostenfrei mit Startguthaben.

Lesen Sie diesen Artikel in voller Länge mit Ihrem FALTER-Abo-Onlinezugang.




Alle Artikel aus FALTER 35/09 finden Sie ab dem Erscheinungstag der Printausgabe im FALTER-Archiv.


ANZEIGE


FALTER abonnieren
×