„Ich war gern im Flex“

Opernball-Chefin Desirée Treichl-Stürgkh über Feste feiern, Werte und die feine Wiener Gesellschaft

STADTLEBEN | CHRISTOPHER WURMDOBLER | aus FALTER 08/09   

Der Krise zum Trotz bleibt der Wiener Opernball wichtigstes Ballereignis des Landes. Seit Monaten sorgen der Rauswurf des „Alles Walzer“-Zeremonienmeisters, Stars, die fürs Kommen bezahlt werden oder Gäste, die nicht kommen für Schlagzeilen. Für den Operndirektor ist der Ball an diesem Donnerstag sowieso nur ein Störfaktor. Mittendrin: Desirée Treichl-Stürgkh. Medien geben der 44-jährigen gerne den Beinamen „Society Ikone“, tatsächlich zählt sie ob ihrer Herkunft und ihrer Ehe mit einem mächtigen Bankmanager gleich doppelt zur Spitze der österreichischen Gesellschaft. Zum zweiten Mal organisiert sie heuer den Opernball – unentgeltlich, um unangreifbar zu bleiben, sagt sie. Dabei wirkt Treichl-Stürgkh so, als könnte sie ohnehin gut mit allen.

Falter: Frau Treichl-Stürgkh, niemand sagt etwas Schlechtes über Sie, alle finden Sie nett, kumpelhaft, umgänglich. Haben Sie keine Feinde?

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