„Gusenbauer ist Homer Simpson“

Nach dem Puppenspiel-Blockbuster „Beim Gusenbauer“ nimmt sich das Synchronisationstrio maschek in seinem neuen Programm „Das maschek.Patent“ der New Economy an. Ein Gespräch über Erfolg und Selbstausbeutung, über Anfragen für Firmenfeiern und das Humorpotenzial von Hitler und anderen heimischen Politikern.

KLAUS NÜCHTERN | aus FALTER 46/07   

Nun ist es auch bald schon wieder zehn Jahre her, dass Peter Hörmanseder, Ulrich Salamun und Robert Stachel, die sich im Rahmen diverser Studien auf der Universität Wien kennen gelernt hatten, die Gruppe maschek gründeten und erste Auftritte mit Chansons, Konversationen und Kurzfilmen und, etwas später, mit ihren mittlerweile zum Markenzeichen gewordenen Live-Synchronisationen von Fernsehbildern absolvierten. Inzwischen sind die drei Mittdreißiger, vom Filmwissenschaftler, DJ und Club-Host Drehli Robnik einst als „Spaßfraktion der Found-Footage-Avantgarde“ und „Bildungsflügel der Retro-Kultur“ bezeichnet, vom Insidertipp zu einem Zentralgestirn intelligenter Unterhaltung avanciert. Ihre Liveauftritte in „Dorfers Donnerstalk“ locken regelmäßig Hunderttausende vor den Fernseher, ihre Videos auf YouTube gar Millionen an den Monitor, und mit der Produktion „Beim Gusenbauer“ konnte das Trio über 30.000 hauptsächlich erwachsene Zuseher für Kasperltheater begeistern.
Kein Wunder, dass die drei Herren angesichts solcher Erfolge auf den globalen Markt drängen. Im Rabenhof hat demnächst ihr Stück „Das maschek.Patent“ Premiere. Inszeniert wird es, wie schon „The Great Television Swindle“ (2004/2005), von Ed. Hauswirth (Theater am Bahnhof), und ein erster Augenschein bei den Proben zeigt, dass maschek nun ganz bei sich angelangt sind: Unter anderem enthält das Stück Passagen, in denen sich Hörmanseder, Salamun und Stachel selbst live synchronisieren.

Falter: Ist maschek mittlerweile so bekannt, dass ihr ein Stück über euch selbst machen könnt?

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