„Es war ganz furchtbar“

Wie tot war Wien in den Siebzigern? Wie düster in den Achtzigern? Und wie elektronisch in den Neunzigern? Zur Veröffentlichung der "Falter"-CD suchen Szenewirt Herbie Molin, Journalistin Doris Knecht und Musiker Wolfgang Schlögl nach Antworten.

GERHARD STÖGER | aus FALTER 37/07   

Fünfunddreißig Songs, 156 Minuten Musik: Mit der Doppel-CD “Gut Böse Jenseits” (siehe Kasten) lässt der Falter zu seinem dreißigjährigen Bestehen die Geschichte der Wiener Popkultur von 1977 bis heute Revue passieren. Herbie Molin, 50, war als Musiker (Viele Bunte Autos, The Thorns) und Gründer der Lokale Blue Box und rhiz seit den frühen Achtzigern aktiv am Szenegeschehen beteiligt. Die Journalistin und Falter-Kolumnistin Doris Knecht, 41, gehörte der Frühneunziger-Punkszene um das alte Flex an und sang in der Band Pirates; Wolfgang Schlögl, 35, zählt mit den Sofa Surfers und als I-Wolf zu den internationalen Aushängeschildern der gegenwärtigen Wiener Musikszene. Gemeinsam diskutieren sie Entwicklungen, Höhepunkte und Irrwege des lokalen Musikgeschehens.

Falter: 1977 war nicht nur das Jahr der “Falter”-Gründung, sondern auch das Jahr, in dem Punk von England aus die Popmusik radikal erneuerte. Wie viel war von dieser Revolte in Wien zu spüren?

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