Bringt der Alltag dich ins Strudeln, helfen verlässlich Miso-Nudeln

GRUNDKURS KOCHEN / ASIATISCH | 24.8.2021
  

Foto: Privat

Jeder kennt sie: Tage, an denen alles schiefläuft, oder Tage, die schon vor dem Aufstehen verdammt sind. Doch selbst gegen solche gibt es eine Arznei, die alles erträglicher macht.

Seelennahrung, dein Name ist Miso- Nudeln. Danke, dass du die per se glücklich machenden Ingredienzien Nudeln und die japanische Paste Miso vereinst.

Die genaue Ausgestaltung hängt von der eigenen Verfassung ab, also, ob man es schafft, sich zum Supermarkt zu schleppen, um Pak Choi, Shiitake und andere Köstlichkeiten zu kaufen.

Oder ob man sich gänzlich dem Blues hingibt und Überbleibsel aus dem Kühlschrank verwurstet. Denn Miso-Nudeln sind nicht

nur großes Soulfood, sondern ebenso gutes Restlessen, wir haben uns pragmatisch für die zweite Variante entschieden.

Schreiten wir also zur Zubereitung, sie geht ganz schnell und schmerzlos: Während wir Mie-Nudeln in Salzwasser bissfest kochen, braten wir in einem Wok vier Zehen feinblättrig geschnittenen Knoblauch und ein daumengroßes, kleingehacktes Stück frischen Ingwer in Öl an.

Danach folgt, was der Falter-Kombüsenkühlschrank so zu bieten hat: zwei kleingewürfelte Karotten, eine Tasse gewürfelter, brauner Champignons und etwas doppelt geräucherter Tofu.

Alles scharf anbraten und ein Weilchen garen lassen. Dann den Inhalt eines Sackerls Babyspinat dazugeben, die abgeseihten Mie, etwas Chilipaste, einen üppigen Teelöffel Bio-Miso sowie Sojasauce. Das Ganze gut verrühren und ein bisschen braten lassen.

Zum Schluss frischen, gehackten Koriander darüberstreuen und die Welt ist fast wieder in Ordnung.